Vorlesungsplan GK Arbeitsrecht 2014-2015
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GewerberechtHistorie: - 1869 – GewO vom Norddeutschen Bund erlassen- spätere Ausgliederung vieler Teilbereiche inSpezialgesetze (bspw. HandwO) Gewerbebegriff:Keine ausdrückliche gesetzliche Definitionaber durch Auslegung :Merkmale: aber ausgenommen:Gewerbetypen:Stehendes Gewerbe Reisegewerbe Ausstellungs-, Messenund MarktgewerbeRegelungssystematik:Besondere Genehmigungspflicht-Privatkrankenanstalten (§ 30 GewO)-Personenschaustellung (§ 33a GewO)-U.U. Tanzlustbarkeiten (§ 33b GewO)-Spielgeräteaufsteller (§ 33 c GewO)-Gewinnspielveranstalter (§ 33d GewO)-Spielhallenbetreiber (§ 33 i GewO)-Pfandleiher (§ 34 GewO)-Bewachungsgewerbe (§ 34 a GewO)-Versteigerergewerbe (§ 34 b GewO)-Makler, Bauträger, Baubetreuer (§ 34 c GewO) RegelfallGenehmigungspflicht§ 55 GewOReisegewerbekarteBehördlicheFestsetzungdes Marktes,derAustellungoder derMesse§ 69 GewOGenerelle Verbote§ 56 GewObestimmteVertriebsgegenstände im Reisegewerbe verboten:bspw.-Gifte,Schädlingsbekämpfungsmittel-ElektromedizinischeGeräte-Wertpapiere, Lotterielose,-An- und Verkauf vonEdelmetallen-An- und Verkauf geistigerGetränkeGewerbebegriff Tätigkeit die:•erlaubt•dauerhaft•mit Gewinnerziehlungsabsicht•und selbständig erfolgtnicht aber:•Urproduktion•freier Beruf•oder künstlerische, wissenschaftliche Tätigkeit istAufsicht über das stehende GewerbeAnzeigepflicht jedes Gewerbe(§ 14 GewO) Zulassungspflicht Gewerbearten der§§ 30-34e GewOPflichten aus §§ 15,15a GewO, Rechtsver-ordnungenKontrollbefugnisse § 29 GewO,Rechtsverordnungen,LandesrechtErlaubnisfreies Gewerbe - Untersagung nach § 35 GewO- Vollstreckung Erlaubnispflichtiges - Aufhebung der Erlaubnis Gewerbe (§§ 48, 49 VwVfG)- Verhinderung der weiterenAusübung (§ 15 Abs. 2 GewO)- VollstreckungStaatliche Aufsicht über das ReisegewerbeAnzeigepflicht(Ausnahme)Erlaubnispflicht §§ 55 Abs. 2, 55 c (Regel) GewO§ 60 c GewOLandesrechtErlaubnisfreies - Untersagungsver- Reisegewerbe fügung nach § 59 GewO- Schließungsverfügung(§ 60 d GewO)- Vollstreckung ErlaubnispflichtigesReisegewerbe - Aufhebung der Reise-gewerbeerlaubnis(§§ 48, 49 VwVfG)- Schließungsverfügung(§ 60 d GewO)- VollstreckungUnzuverlässigkeit i. S. v. § 35 GewO(und anderer gewerberechtlicher Vorschriften)1. Tatsachen, die auf das zukünftige Verhaltendes Gewerbetreibenden schließen lassen2. Prognose, dass Gewerbetreibender in Zukunft sein Gewerbe nicht ordnungsgemäß betreiben wird (Verletzung von Rechtsvorschriften, Gefährdung Dritter)3. Feststellung der Unzuverlässigkeitim Zeitpunkt der BehördenentscheidungÜbersicht über Gewerbeuntersagung nach § 35 GewO und ihre DurchsetzungVerwaltungsverfahrenVollstreckungsverfahrenGewerbeuntersagung§ 35 GewOTatbestandsvoraussetzungen:1.Gewerbe2.Vorliegen konkrete Tatsachen3.Tatsachen begründen Unzuverlässigkeit4.Erforderlichkeit zum Schutz der Allgemeinheit oder der imBetrieb BeschäftigtenArt der Entscheidung:müssen darauf hin deuten, dass die Verpflichtungen auch in Zukunft nicht erfüllt werden.Negative Zukunftsprognose kann entfallen:bei Vorliegen und Verfolgen eines schlüssigenUnternehmens. bzw. SanierungskonzeptesAbwägungZeitpunkt der PrognoseLetzte Verwaltungsentscheidung (ggf. Erlass des Widerspruchsbescheides)Reichweite:-Einfache Gewerbeuntersagung – beschränkt auf konkretes Gewerbe-Erweiterte Gewerbeuntersagung – auf Tätigkeit als Vertretungsberechtigter oder als Person mit LeitungsstellungUnzuverlässigkeitÖffentliches Recht für WirtschaftswissenschaftlerRechtsanwalt Dr. Torsten Schmidt, Leipzig / Leisnig / DöbelnVersagungsgründe nach § 4 GastGUnzuverlässigkeit (§ 4 Nr. 1 GastG)Fehlender Nachweis über lebens- mittelrechtliche Kenntnisse(§ 4 Nr. 4 GastG)Verhältnisse innerhalb des Betriebs(§ 4 Nr. 2 GastG)Auswirkungen des Betriebs aufUmgebung (§ 4 Nr. 3 GastG)Öffentliches Recht für WirtschaftswissenschaftlerRechtsanwalt Dr. Torsten Schmidt, Leipzig / Leisnig Verhinderung des weiteren Betriebs einer zugelassenen GaststätteSubventionsrecht - ÜbersichtVergabe und Rückforderung einer direkten Subventionöffentlich- oder Gewährung der Subventionen zivilrechtlich zivilrechtlich zu zu beurteilender beurteilender RealaktRealaktAufhebung des Beendigungder privatrechtlichen Rechtsbeziehung§ 49 a VwVfG§ 812 BGBÜbersicht Vergaberecht -Die Vergabe von Staatsaufträgen Europarechtlich: AEUV / VO / Richtlinien Innerstaatlich: GWB + VgVLandesvergabegesetzejeweils mit Verweisen aufVOB/A, VOF, VOLAuftragsvolumen- Kontaktaufnahme zuAuftragnehmern- Auswahl unter denKriterien BieternRechtsanspruch besteht- Auftragsvergabe(Zuschlag)- Rechtsschutzmög-Aufsichtsbehörden lichkeiten nicht be-und Zivilgerichte rücksichtigter Bieter Vergabekammern und (str.) ZivilgerichteÜbersicht über Immissionsschutzrecht…Unzuverlässig ist ein Gewerbetreibender, der nach dem Gesamteindruck seines Verhaltens nicht die Gewähr dafür bietet, daß er sein Gewerbe künftig ordnungsgemäß betreibt“Fallgruppen (Rechtsprechung):-seit langem nicht willens , seinen Verpflichtungen zu redlichem Geschäftsgebaren nachzukommen-Steuerrückstände sind dann geeignet, einen Gewerbetreibenden als unzuverlässig zu erweisen, wenn sie sowohl ihrer absoluten Höhe nach alsauch im Verhältnis zur steuerlichen Gesamtbelastung desGewerbetreibenden von Gewicht sind; auch die Zeitdauer, während dererder Gewerbetreibende seinen steuerlichen Verpflichtungen nichtnachgekommen ist, ist für die Prognose, ob er seine steuerlichen Pflichtenkünftig erfüllen wird oder nicht, von Bedeutung-wer in seiner Gaststätte die Ausübung der Prostitution durch illegal aufhältliche Ausländerinnen gefördert hat. An der Unterbindung desausländerrechtlich illegalen Erwerbszweckes dienenden Aufenthalts vonAusländern besteht ein hohes öffentliches Interesse. Wer dementgegengerichtet als Betreiber einer Gaststätte ein solches Verhalten fördert,bietet nicht die Gewähr, sein Gewerbe künftig ordnungsgemäß zu betreiben.-Handel mit Bongs, Shillum, sog. Jointpapier(nach Darstellung des Ast.handelt es sich um Zigarettenpapier) sowie mit Literatur über den Anbauvon Cannabis Handel treibt, möglicherweise Tatsache, die dieUnzuverlässigkeit begründet Doch obliegt es möglicherweise zuvörderstdem Gesetzgeber, darüber zu entscheiden, inwieweit die Bekämpfung derRauschgiftkriminalität Beschränkungen der Freiheit der Berufsausübung(Art. 12 I 2 GG), hier Handelsverbote und -beschränkungen im Vorfeld derKriminalität, erforderlich macht. Nimmt er den Handel mit Bongs, Shillum,Papier für Rauchzwecke sowie mit Büchern über den Cannabisanbau hin, sokann möglicherweise nicht per se als gewerberechtlich unzuverlässigangesehen werden, wer sich darin betätigt.-wer aufgrund bestimmter Tatsachen erwarten lässt, dass seine gewerbliche Tätigkeit - unabhängig von einem strafrechtlichen Schuldvorwurf, auf den esim Recht der Gefahrenabwehr nicht ankommt - mit Verstößen gegenTatbestände strafrechtlicher Bestimmungen, insbesondere § 130 StGB,verbunden sein wird, oder wessen gewerbliche Betätigung voraussichtlichzu Bestrebungen beitragen wird, die der Aufrechterhaltung derverfassungsmäßigen Ordnung entgegenwirken. Hierzu gehört insbesonderedie Vorbereitung von oder die Mitwirkung bei Handlungen, die denöffentlichen Frieden (das Bewusstsein, ohne Angst vor Gewalttaten leben zukönnen) stören und mit dem Menschenbild des Grundgesetzes (insb. derWürde aller Menschen, nicht nur derjenigen einer bestimmten Nationalität,vgl. Art. 1 I GG) unvereinbar sind. Mit Blick auf diese Grundsätze nichthinnehmbar ist u.a. eine Gewerbeausübung, die mit der Verharmlosungoder Verherrlichung des Nationalsozialismus und mit der Verbreitungneonazistischen Gedankengutes verbunden ist。
I. Prueba del uso de los artículos y combinación de artículo y preposición. Entre las opciones dadas para rellenar los espacios en blanco señala la acertada. (6 puntos, 0.4x15)i) A __1__ día siguiente continuamos nuestro viaje a la Playa del Carmen donde nosalojamos en __2__ hotel pequeño, pero muy bonito. La Playa del Carmen es __3__ punto de __4__ encuentro de muchos turistas, ya que desde allí se puedeii) Con __6__ fin de mejorar el tráfico de la ciudad de Buenos Aires, Mauricio Macri, jefe de gobierno de esta ciudad, anuncia medidas destinadas a corregir los problemas de __7__ tráfico que sufre __8__ ciudad porteña. Señala que estas reformas fomentarán __9__ transporte público y están destinadas a disminuiriii) Los humanos representamos una mínima parte de __11__ especies, ya que, según algunos cálculos, pueden existir entre tres y cien millones de ellas, de las cuales __12__ gran cantidad ni tan siquiera ha sido descubierta por nosotros todavía. Sin embargo, con más de seis mil millones de __13__ individuos abusando constantemente de los recursos de la Tierra, los seres humanos no paramos de conquistar terreno y de destruir hábitats (生存环境) de __14__ restoII. Prueba del uso de las preposiciones. Entre las opciones dadas para rellenar los espacios en blanco señala la acertada. (6 puntos, 0.4x15)i) Es tarde __16__ llamar a Manolo Muñoz, aunque, a veces, se acuesta pasadas lasdoce.16. A. por B. de C. a D. paraii) Aseguraron que, __17__ corto plazo, nos darían una respuesta definitiva.17. A. a B. hasta C. en D. desdeiii) Siento decirte que no basta __18__ tus buenos propósitos. Debes cumplir lo que prometes.18. A. a B. para C. con D. siniv) Como la maleta pesaba mucho, la tuvieron que subir __19__ todos.19. A. en B. por C. sobre D. entrev) Los Vázquez se gastan la mitad del sueldo __20__ pagar los colegios de los niños.20. A. a B. en C. con D. devi) ¡Dejadme en paz! No estoy __21__ bromas.21. A. con B. para C. en D. porvii) __22__ una encuesta (调查) realizada por teléfono, las dos terceras partes de los entrevistados salen de viaje turístico una vez al año.22. A. Desde B. En C. Según D. Paraviii) __23__ mi punto de vista, es un monasterio románico digno __24__ ser__25__ __26__a __27__ aceptar la oferta de su editor, pero no se atrevió __28__–No, ¿qué?–¡Que __29__ más de veinte años __30__ casados Mari Paz y Javier se hanIII. Prueba de las formas verbales. Entre las opciones dadas para rellenar los espacios en blanco señala la acertada. (20 puntos, 0.5×40)i) Al final no fuimos a Mallorca. Nos __31__ pero no pudimos ir, porque Javier__32__ enfermo.31 A. había gustado B. gustó C. gustaría D. habría gustado32 A. se puso B. se pondría C. se ponía D. se poneii) En este restaurante __33__ muy bien, pero, desde que __34__ de cocinero, ya no se come tan bien.33 A. se come B. se comía C. se comió D. se ha comido34 A. cambian B. ha cambiado C. se había cambiado D. han cambiadoiii) Si vosotros __35__ hacerlo, __36__, pero conmigo no __37__. Bastantes problemas tengo yo ahora como para hacer tonterías.35 A. queréis B. quisierais C. queríais D. queráis36 A. lo hacéis B. lo hagáis C. hacedlo D. haciéndolo37 A. contáis B. contéis C. contad D. contaréisiv) Ante el comportamiento excesivamente familiar del invitado, la señora de la casa, __38__ que el invitado __39__ al servicio, le comenta al marido:–¡Qué educación! Parece como si __40__ en su casa.38 A. aprovechada B. aprovechando C. está aprovechando D. ha aprovechado39 A. iba B. vaya C. yendo D. ha ido40 A. está B. esté C. estaría D. estuvierav) Las botas nuevas no me __41__ nada. La próxima vez que __42__ algo de mi interés en una tienda de esa marca, me lo __43__ dos veces antes de entrar.41 A. duran B. duraban C. han durado D. durarían42 A. veo B. vea C. se ve D. veré43 A. pienso B. piensa C. pensaré D. pensaríavi) Clemente Yerovi __44__ presidente de Ecuador en 1966. Era un hombre cordial, inteligente y culto. __45__ mucho de economía, no es que __46__ a la universidad, sino porque desde joven __47__ en tareas de comercio, agricultura e industria.44 A. era B. fue C. ha sido D. había sido45 A. Sabía B. Supo C. Sabría D. Había sabido46 A. fue B. había ido C. fuera D. hubiera ido47 A. practicó B. practicara C. había practicado D. hubiera practicado vii) –Oye, ¿tú sabes si a Maribel le pasa algo? ¡Está rarísima! Le he preguntado si __48__ a desayunar con nosotros y me ha contestado de forma fatal.–Sí, la verdad es que desde __49__ unos días estámuy rara. Pero mira, no le vamos a decir nada, que __50__. Ya se le pasará.48 A. vendría B. ha venido C. haya venido D. viniera49 A. hacen B. hace C. hacían D. hacía50 A. se fastidia B. se fastidie C. se fastidiará D. se ha fastidiado viii) Había oído mencionar su nombre, pero la primera vez que la __51__ __52__ un rato antes de subir al barco. Mi familia había venido a despedirme y yo __53__ emocionado, no porque __54__ a Buenos Aires a pasar una semana con mis primos, sino porque nunca __55__ sin compañía al extranjero.51 A. vi B. veía C. vio D. vieron52 A. fuera B. fue C. era D. había sido53 A. estaba B. estuve C. estaría D. estuviera54 A. viajé B. viajaba C. viajaría D. viajara55 A. iba B. había ido C. iría D. fueraix) Cierta noche de invierno __56__ a su puerta, y el tendero vio a un chico descalzo y muy sucio, que lo __57__ muy fijo con sus brillantes ojos negros.– ¿__58__ indicarme quién es el tendero Ezequiel? –dijo–. Vengo de muy lejos, para traerle una carta importante.–Yo soy Ezequiel –contestó el tendero–. Pero no __59__ engañarme, porque no tengo amigos ni parientes, y nadie me __60__ a un muchacho como tú para traerme ninguna carta.__61__ a cerrarle la puerta en las narices; pero el muchacho, que era escurridizo (滑溜的) como un pez, __62__ por la rendija (缝隙) empujándole y riéndose.56 A. llamó B. llamaban C. llamaron D. se llamaban57 A. habría mirado B. miraba C. mirase D. había mirado58 A. Pudiera B. Podrá C. Podría D. Pueda59 A. intentes B. intenta C. intentarías D. intentará60 A. envía B. enviaba C. envíe D. enviaría61 A. Fue B. Iba C. Iría D. Estaba yendo62 A. hubiese penetrado B. penetraba C. ha penetrado D. había penetrado x) Una cosa incomprensible de la informática es que le __63__ a uno a escribir mal.Todo junto, sin acentos, sin mayúsculas, sin eñes. Los habitantes del correo electrónico y de Internet en general __64__ afásicos (患失语症的), como si les __65__ un golpe en la cabeza. Al principio uno se rebela, pero __66__ un momento en que si __67__ en utilizar las mayúsculas, los acentos, las eñes, incluso la sintaxis, en el espacio cibernético, te __68__ por un psicópata (神经病).No sabe uno cómo explicar que __69__ mal es imposible pensar bien. Pero quizálo que __70__ tras las disposiciones de todo junto, sin acentos, sin mayúsculas, sin eñes, sin sintaxis, se resume en esta otra: sin pensamiento, por favor.63 A. obliga B. obligue C. obligan D. obliguen64 A. se parecen B. se parecerán C. parecen D. parecerán65 A. diera B. dieran C. hubieran dado D. hubiera dado66 A. llega B. llegan C. ha llegado D. han llegado67 A. persistas B. persistes C. persistirás D. persistieras68 A. tomarás B. vas a tomar C. toman D. es tomado69 A. se escribe B. escribe C. escribir D. escribiendo70 A. esconde B. ha escondido C. se esconde D. se ha escondido IV. Prueba del léxico. Entre las opciones dadas para rellenar los espacios en blanco señala la acertada. (10 puntos, 0.5×20)i) La conquista de Granada a los árabes fue difícil y __71__ prácticamente diez años.El interés de los Reyes Católicos por conquistarla __72__ principalmente al carácter simbólico que tenía la ocupación árabe. Así __73__ a casi ochocientosaños de la España musulmana.71 A. tardó B. siguió C. permaneció D. duró72 A. debió B. se debió C. se atribuyó D. contribuyó73 A. comenzó B. se definió C. se puso fin D. se prolongóii) La familia actual se ha reducido, el número de hijos cada vez es __74__, y es fácil __75__ que cuando mis hijos se casen y tengan hijos, mis nietos no __76__ con tantos primos para jugar como tuvimos la mayoría de nosotros.74 A. menor B. menos C. mayor D. más75 A. pensar B. imaginar C. reflexionar D. considerar76 A. dispondrán B. tendrán C. contarán D. encontrarán iii) Yo escondía los libros __77__ mi colchón y esperaba a que mi padre hubiera salido o estuviese dormido para poder leer. En una ocasión me __78__ leyendo de noche y, furioso, él me __79__ el libro de las manos y lo __80__ por la ventana.77 A. abajo B. debajo de C. debajo D. de abajo78 A. miró B. asombró C. chocó D. sorprendió79 A. extrajo B. llevó C. arrancó D. separó80 A. tiró B. metió C. impulsó D. atravesóiv) El pueblo gitano __81__ su historia de forma oral. Esta historia está __82__ de injusticias, misterios y miedo. Los gitanos han sufrido durante siglos el trato brutal de los __83__ y la marginación de la sociedad. Por estas razones, los gitanos son muy cautelosos, e __84__ desconfían del poder. Para los gitanos, la familia es muy importante. Además, tienen una fuerte __85__ de que todos son de un mismo pueblo.81 A. ha trasladado B. ha transportado C. ha transmitido D. ha publicado82 A. cubierta B. sobra C. harta D. llena83 A. gobernantes B. gobernadores C. dirigentes D. directores84 A. incluido B. incluso C. inclusivo D. incluyendo85 A. conciencia B. mente C. confianza D. cuentav) Mario era un muchacho de altos ideales. Leía mucho y todo lo analizaba para __86__ sus propias conclusiones. A pesar del mundo burgués en que __87__ se decidióa __88__ otro camino. Cuando aprobóel último examen, andaba procurándose un empleo para ganarse la vida por su propia cuenta. __89__ a ser un buen ingeniero. Todo eso le __90__ mucho respeto entre sus amigos.86 A. llegar B. hallar C. sacar D. conducir87 A. desarrollaba B. habitaba C. se metía D. se movía88 A. elegir B. seleccionar C. optar D. hacer89 A. Intentaba B. Ambicionaba C. Aspiraba D. Suspiraba90 A. merecía B. ofrecía C. brindaba D. prestabaV. Hay un error en alguna de las partes subrayadas de las oraciones, señálalo. (10 puntos, 1×10)91. Era la hora del almuerzo pero nadie comía (A). Salvos (B) los niños, quemasticaban el pan con (C) chorizo. Todos guardaban silencio y asomaban la cabeza hacia (D) un mismo punto.92. Más de (A) 2.000 millones personas (B) del mundo viven en la era digital.Pueden acceder a un vasto universo de información, comunicarse a (C) escaso o ningún costo con familiares y amigos, así como conectarse con otros con los (D) que pueden cooperar de nuevas maneras.93. La relación entre (A) la medicina y la meteorología es muy antigua; yaHipócrates estaba seguro de (B) que existiera (C) una relación muy estrecha; a (D) la misma conclusión habían llegado los maestros de la tradición china.94. Es verdad que muchos niños ahora dominen (A) el uso de un iPad mucho antesde que tengan (B) la edad necesaria para ir a la escuela. Aun (C) así, una muy buena parte de la información que recibimos por Internet, correo electrónico y mensajes de texto está (D) basada en el lenguaje.95. Los países en desarrollo siguen pidiendo (A) compensaciones por lacontaminación ambiental de las potencias y éstas no quieren comprometerse nada(B). La Tierra padece (C) desastres naturales cada vez más intensos (D) ante lapasividad de todos.96. También se observó que en los últimos ocho años la cantidad de menores de (A)25 años que fuman (B) se redujo 5% (C). Pero, en contraposición, el consumoaumentó (D) en la población de 45 a 65 años.97. Cuando estamos alegres nos conectamos (A) más fácilmente con sentimientospositivos como la (B) solidaridad y cooperación, los (C) problemas nos parecen más pequeños, vemos el lado bueno de las cosas, y sentimos (D) poderosos.98. Las dificultades de aprendizaje en el niño implican sufrimiento y afectan a (A)su calidad de vida asícomo también lo (B) de sus padres. De allí(C) la importancia de tener en cuenta los aspectos emocionales del niño cuando se presenta (D) con estas dificultades.99. Lo normal (A) es que un gato adulto pese entre 3 y 5 kilos, aunque las razasgrandes pueden llegar a (B) superar al (C) 6 kilos. Las hembras suelen pesar menos que los (D) machos.100. El estudio es vivido como una obligación moral de los jóvenes hacia los padres, sin embargo, (A) hacia la sociedad. El estudio se relaciona con poder (B) cumplir aspiraciones (C) incumplidas de los propios (D) padres.VI. Lee el siguiente texto y pon en la hoja de respuesta las soluciones de los ejercicios que se dan. (34 puntos)Pequeños inventos, grandes cambiosLa historia de la humanidad está llena de pequeños inventos que han cambiado la vida de muchas personas. Muchas veces se trata de inventos muy sencillos y es difícilimaginar cómo era la vida antes de que existieran(101), ya que han llegado a ser absolutamente imprescindibles. Curiosamente, muchos de esos inventos son españoles. (párrafo 1)¿Qué tienen en común una fregona (拖把) y una jeringuilla (注射器) desechable? Muy sencillo: su (102) inventor. Manuel Jalón Corominas es el inventor de la fregona que miles de personas utilizan cada día en el mundo, asícomo de las agujas hipodérmicas (入皮的) o jeringuillas que se utilizan en millones de hospitales cada día. (párrafo2)Todo comenzóen 1956 en un bar. Manuel Jalón era un joven ingeniero aeronáutico (航空的) que acababa de volver de un viaje a Estados Unidos. En su cabeza traía cientos de ideas para mejorar el sistema de vuelo de los aviones. Pero en una charla informal, un amigo le (103) sugirióque pensara también en cosas para mejorar la vida cotidiana de las personas, por ejemplo, de las mujeres (que entonces eran quienes realizaban las tareas domésticas) que sufrían problemas de espalda por tener que limpiar(104) los suelos de rodillas. Manuel se lo(105) tomóen serio e inventó la fregona, compuesta por un mocho (拖布) que se moja para limpiar el suelo, y un palo largo para no tener que agacharse. La (106) creó a partir de un sistema de limpieza que se utilizaba en los hangares (飞机库) estadounidenses. La fregona significóuna mejora para la salud –ya no había que agacharse(107) ni entrar en contacto con el agua sucia –y también de las condiciones de trabajo en general. (párrafo 3)Con el tiempo, Corominas fue introduciendo mejoras en su (108) invento, hasta que en 1964 aparecióla fregona tal como la conocemos hoy: ligera, sencilla y de plástico. Según cuentan algunos, a los turistas que visitaban España en aquella época les sorprendía este invento, pero volvían (109) a casa con una fregona en la maleta. Desde entonces, su uso se ha extendido por todo el mundo. Un dato curioso es que, al principio, a muchas señoras de la limpieza no les gustó (110) porque pensaban que iban a perder su trabajo. (párrafo 4)Seguramente un palo pequeño dio más alegrías a su inventor, además de hacerlo rico. Si bien el palo de la fregona de Manuel Jalón mejoróla vida de muchas personas, el palo de Enric Bernat cambióla vida de muchos niños. (párrafo 5)En los años cincuenta, Enric Bernat fundó una empresa de caramelos. Por aquella época los caramelos eran de colores llamativos. Los niños se los metían en la boca y muchas veces los sacaban para verlos de nuevo, para hablar con sus compañeros, para esconderlos de sus padres o, incluso, para guardarlos en los bolsillos de los pantalones.(párrafo 6)Al observar(111) las costumbres de los niños, a quienes conocía bien, Bernat tuvo la idea de crear el chupa-chups, un nuevo caramelo, pero con palo. Por primera vez, los niños podían sacarse el caramelo de la boca sin tener que tocar lo con las manos (a menudo sucias de jugar en la arena). Fue una idea sencilla, pero cambió(112) la forma de comer caramelos en España y en el mundo. (párrafo 7) Los primeros chupa-chups eran de siete sabores y cada uno costaba(113) una peseta. Si bien esto equivale a menos de un céntimo de euro, el precio ya era muy elevado para la época: España no era aún una economía desarrollada y la dictadura la (114) mantenía aislada del exterior. Este precio era parte de la estrategia escogida por la compañía, que quería vender su caramelo como un producto de calidad. (párrafo 8)En un primer momento, la empresa pensó llamar lo(115) “gol”, por el parecido del caramelo con un balón de fútbol, pero no estaba convencida de que ese (116) fuera el nombre comercial adecuado, así pidióasesoramiento a una agencia de publicidad. Al final se decidieron por “chups”. Sin embargo, el nombre se convirtió en “chupa-chups” por la canción que acompañaba al anuncio televisivo, cuya (117) letra decía: “Obtén alg o dulce para chupar, chupar, chupar como un chups. Es redondo y dura mucho. Chupa, chupa, chupa un chups.” La gente empezó por eso a llamar lo (118) “chupa-chups”, y es el nombre que tiene hasta hoy. (párrafo 9)Como dato curioso, hay que decir que su (119) éxito no solo ha traspasado las fronteras del país, sino de la Tierra: los astronautas de la estación espacial MIR pidieron caramelos Chupa Chups. Otro dato curioso es que el logotipo (图标) de la marca lo (120) diseñó el pintor catalán Salvador Dalí, en solo una hora. Por último, cada día se fabrican cerca de 12 millones de chupa-chups, lo que significa nada menos que unas 17.000 toneladas al año. (párrafo 10) (774 palabras)(Adaptación de Colección Marca España por José Ángel Gonzalo García de León)Ejercicios:i) ¿A qué se refieren o modifican las palabras subrayadas? Tratándose de verbo,¿cuál es el sujeto? Entre las opciones dadas en cada caso señala la acertada.(10 puntos, 0.5×20)101. Muchas veces se trata de inventos muy sencillos y es difícil imaginar cómo era la vida antes de que existieran...El sujeto de existieran esA. desconocido / impersonalB. inventosC. muchas vecesD. personas102. ¿Quétienen en común una fregona y una jeringuilla desechable? Muy sencillo: su inventor.El posesivo su quiere decirA. de una fregona y una jeringuilla desechableB. de una fregonaC. de una jeringuilla desechableD. de Qué103. Pero en una charla informal, un amigo le sugirió que pensara también en cosas para mejorar la vida cotidiana de las personas...El pronombre le se refiere aA. Manuel JalónB. un amigoC. su cabezaD. el sistema de vuelo104. ...que sufrían problemas de espalda por tener que limpiar los suelos de rodillas.El sujeto de tener que limpiar esA. las personasB. las tareas domésticasC. problemas de espaldaD. las mujeres105. Manuel se lo tomó en serio e inventó la fregona...El pronombre lo se refiere aA. un amigoB. realizaban tareas domésticasC. sufrían problemas de espaldaD. lo que le sugirió el amigo106. La creó a partir de un sistema de limpieza que se utilizaba en los hangares (飞机库) estadounidenses.El pronombre la representa aA. compuestaB. sistema de limpiezaC. la fregonaD. una mejora107. La fregona significó una mejora para la salud –ya no había que agacharse ni entrar en contacto con el agua sucia–...El sujeto de agacharse esA. la fregonaB. desconocido / impersonalC. la saludD. el palo108. ...Corominas fue introduciendo mejoras en su invento...El posesivo su quiere decirA. del tiempoB. de la fregonaC. de mejorasD. de Corominas109. ...pero volvían a casa con una fregona en la maleta.El sujeto de volvían esA. algunosB. los turistasC. los españolesD. desconocido / impersonal110. ...a muchas señoras de la limpieza no les gustó porque pensaban que iban a perder su trabajo.El sujeto de gustó esA. la fregonaB. un dato curiosoC. la limpiezaD. su trabajo111. Al observar las costumbres de los niños, a quienes conocía bien, Bernat tuvo la idea de crear el chupa-chups...El sujeto de observar esA. BernatB. padresC. empresaD. desconocido / impersonal112. ...pero que cambió la forma de comer caramelos en España y en el mundo. El sujeto de cambió esA. empresaB. BernatC. ideaD. la forma113. Los primeros chupa-chups eran de siete sabores y cada uno costaba una peseta.El sujeto de costaba esA. cada chupa-chupsB. cada saborC. una pesetaD. cada niño114. España no era aún una economía desarrollada y la dictadura la mantenía aislada del exterior.El pronombre la representa aA. la épocaB. EspañaC. economíaD. dictadura115. En un primer momento, la empresa pensó llamar lo“gol”...El pronombre lo se refiere aA. precioB. carameloC. momentoD. balón116. ...pero no estaba convencida de que ese fuera el nombre comercialadecuado...El pronombre ese se refiere aA. “gol”B. parecidoC. el carameloD. balón117. ...el nombre se convirtió en “chupa-chups” por la canción q ue acompañaba al anuncio televisivo, cuya letra decía...El antecedente (先行词) del relativo (关系词) cuya esA. “chupa-chups”B. canciónC. anuncio televisivoD. letra118. La gente empezó por eso a llamar lo“chupa-chups”...El pronombre lo se refiere aA. anuncio televisivoB. “chupa-chups”C. chupsD. nombre119. Como dato curioso, hay que decir que su éxito no solo ha traspasado las fronteras del país...El posesivo su quiere decirA. de Enric BernatB. del anuncio televisivoC. del dato curiosoD. del caramelo chupa-chups120. Otro dato curioso es que el logotipo de la marca lo diseñó el pintor catalán Salvador Dalí...El pronombre lo representa aA. anuncio televisivoB. otro dato curiosoC. logotipoD. Salvador Dalíii) Entre las posibles interpretaciones de las siguientes palabras señala la acertada según el contexto. (6 puntos, 0.5 × 12)121. imprescindibles (palabra extraída del párrafo 1)A. insensiblesB. necesariosC. imprecisosD. imaginables122. desechable (palabra extraída del párrafo 2)A. aprovechableB. aceptableC. multifuncionalD. destinado a ser usado solo una vez123. agacharse (palabra extraída del párrafo 3)A. rendirseB. mancharseC. inclinarseD. acostarse124. introduciendo (palabra extraída del párrafo 4)A. presentandoB. entrandoC. añadiendoD. metiendo125. se ha extendido (palabra extraída del párrafo 4)A. se ha difundidoB. se ha extinguidoC. se ha prolongadoD. se ha aumentado126. tocar (palabra extraída del párrafo 7)A. cogerB. acercarC. chocarD. acariciar127. dictadura (palabra extraída del párrafo 8)A. posiciónB. distanciaC. control militarD. autoridad absoluta128. aislada (palabra extraída del párrafo 8)A. protegidaB. separadaC. rodeadaD. libre129. estrategia (palabra extraída del párrafo 8)A. decisiónB. arteC. consideraciónD. prudencia130. parecido (palabra extraída del párrafo 9)A.semejanzaB. aparienciaC. relaciónD. identidad131. asesoramiento(palabra extraída del párrafo 9)A. permisoB. consejoC. propagandaD. orden132. ha traspasado (palabra extraída del párrafo 10)A. ha transmitidoB. ha trasladadoC. ha superadoD. ha atravesadoiii) Entre las opciones dadas señala la más adecuada a cada caso según el contenido del texto. (puntos, 1×10)133. “Muchas veces se trata de inventos muy sencillos” (párrafo 1), quiere decir que esos inventos ______A. tienen poco valor.B. son insignificantes.C. no son complicados ni difíciles.D. no ostentan adornos ni artificio.134. Manuel Jalón inventó la fregona porque ______A. era ingeniero y aprendió mucho en EE UU.B. tomó la sugerencia de su amigo.C. su mujer sufría problemas de espalda.D. quería librar a su mujer de los quehaceres cotidianos.135. El mayor beneficiario por la invención de la fregona es ______A. el ama de casa.B. el mismo inventor.C. el amigo del inventor.D. el suelo del hangar.136. Los turistas que visitaban España en aquella época se sorprendían de la fregona inventada en este país porque ______A. era ligera, sencilla y de plástico.B. era cosa tan exótica.C. les gustó mucho.D. era lo más específico de España.137. Muchas mujeres de la limpieza no estaban contentas con la fregona reciéninventada ya que ______A. era muy costosa.B. era muy pesada.C. les suponía más tarea de limpieza.D. reduciría demanda de mano de obra.138. “El palo de Enric Bernat cambió la vida de muchos niños”, porque ______A. los niños ya pudieron sacarse el caramelo de la boca sin tocarlo.B. los caramelos con palo tenían más sabores y costaban menos que otros.C. se dieron a los niños más posibilidades de elección.D. los caramelos con palo les servían también como juguete.139. La particularidad del caramelo creado por Enric Bernat principalmente consiste en ______A. los colores llamativos.B. el palo que lleva.C. su denominación interesante.D. la posibilidad de sacarlo de la boca.140. Al principio chupa-chups se vendía a una peseta, menos de un céntimo del euro actual, en aquella época era ______A. caro.B. barato.C. barato, si se compraban los siete sabores a la vez.D. caro, si se compraba cada vez uno.141. Los primeros chupa-chups se vendían a precio de una peseta, porque la compañía quería ______A. que todos los niños pudieran adquirirlo.B. indicar la excelente calidad de su producto.C. manifestar lo sencillo de su producto.D. ocupar más mercado.142. El nombre “chupa-chups” se dio al caramelo de Enric Bernat por ______A. una agencia de publicidad.B. los astronautas de la estación espacial MIR.C. Salvador Dalí.D. el público.iv) Traduce en chino las partes de letras en negrilla del texto (los párrafos 5 y 6).(8 puntos)【请在答题纸上“西译汉”部分作答】。
3B SCIENTIFIC® PHYSICSBedienungsanleitung05/17 TL/JS1 Transportkoffer2 Schematische Darstellung3 Rühreinheit4 Anschluss für Rühreinheit5 Anschluss für Spannungsversorgung6 Rührstab …kalte Seite“7 Peltier-Element8 R eservoir …kalte Seite“9 Anschlussskizze10 Aussparung für Rühreinheit11 Digitalthermometer …kalte Seite“12 Digitalthermometer …warme Seite“13 Aussparung für Rührstäbe14 R eservoir …warme Seite“15 Rührstab …warme Seite“16 Anschluss zur Strommessung(Betriebsstrom durch das Peltier Element)Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist der si-chere Betrieb der Peltier-Wärmepumpe gewähr-leistet. Die Sicherheit ist jedoch nicht garantiert,wenn das Gerät unsachgemäß bedient oder un-achtsam behandelt wird.∙Wärmepumpe nur mit Gleichspannung zwi-schen 5 und 8 V betreiben.∙Wärmepumpe nicht trocken oder mit zu gerin-gem Füllstand betreiben.∙Wärmepumpe nach Gebrauchtrocknen las-sen.Die Peltier-Wärmepumpe ist ein Funktionsmodellmit zwei Wasserbehältern aus Aluminium, diethermisch an die Flächen eines Peltier-Elementsangekoppelt sind. Fließt ein elektrischer Stromdurch das Peltier-Element erfolgt ein Wärmetrans-port zwischen den Behältern, der zur Abkühlungder einen und zur Erwärmung der anderen Seiteführt. In beiden Wasserbehältern sorgt einelektrisch betriebener Rührer für eine jeweilsgleichmäßige Temperaturverteilung. Zwei Digital-thermometer zeigen diebeiden Wassertempera-turen an. Da die Wärmekapazität des Systems be-kannt ist, können Kälteleistung und Wärmeleis-tung bestimmt und mit der zugeführten elektri-schen Leistung verglichen werden.Peltier-Element:Anschlussspannung: 5 … 8 V Stromaufnahme bei 8 V: 2,5 … 3,5 AFläche: 40 x 40 mm²Dicke: 3,7 mmSeebeck-Koeffizient S: ca. 0,04 V/KOhm’sch er Widerstand R: ca. 2,4 ΩWärmeleitkoeffizient κ: ca. 0,2 W/KWasserreservoire:Masse einesungefüllten Reservoirs: 105 gWärmekapazität einesungefüllten Reservoirs: 0,094 J/KWasserfüllung: 200 mlWärmekapazitätder Wasserfüllung: 0,836 J/KWärmekapazität einesgefüllten Reservoirs: 0,930 J/KWärmeübergangs-koeffizient α:0,7 … 0,8 W/KGesamte Abmessungen: 244 x 160 x 70 mm³ Gesamte Masse: 920 g∙Gerät an einem sauberen, trockenen undstaubfreien Platz aufbewahren.∙Vor der Reinigung Gerät von der Stromversor-gung trennen.∙Zur Reinigung keine aggressiven Reiniger o-der Lösungsmittel verwenden.∙Zum Reinigen ein weiches, feuchtes Tuch be-nutzen.∙Die Verpackung ist bei den örtlichen Recyc-lingstellen zu entsorgen.∙Sofern das Gerät selbst verschrottet werden soll, so gehört die-ses nicht in dennormalen Haus-müll. Bei Nutzung inPrivathaushaltenkann es bei den ört-lichen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern entsorgt wer-den.∙Geltende Vorschriften zur Entsorgung von Elektroschrott einhalten.Zusätzlich erforderlich:1 DC-Netzgerät 20 V, 5 A @230V 1003312 oder1 DC-Netzgerät 20 V, 5 A @115V 10033111 Digitalmultimeter 10188322 Paar Sicherheitsexperimentierkabel 1017718Fig.1 Ausrichtung der Temperaturfühler∙Ggf. zur Inbetriebnahme der Digitalthermome-ter Batterien einlegen.∙In beiden Reservoiren die Temperaturfühler gemäß Fig. 1 ausrichten.Fig. 2 Angeschlossene Rühreinheit mit aufgesteckten Rührstäben∙Rührstäbe und Rühreinheit aus den Taschen des Transportkoffers entnehmen.∙Rührstäbe mit Kupplung auf die Motorwellen aufstecken.∙Rühreinheit am mittleren Buchsentriplett an-schließen.Hinweis: Die Rühreinheit arbeitet, sobald Versor-gungsspannung an das linke Buchsenpaar ange-legt wird. Das Peltier-Element dagegen wird erst durch Überbrückung des rechten Buchsenpaars oder durch den Anschluss eines Amperemeters aktiviert.∙Je 200 ml Wasser einfüllen.∙Spannungsversorgung anschließen, um die Rührer zu betreiben und für eine gleichmäßige Temperaturverteilung zu sorgen.5.1 Symmetrischer Betrieb als Wärmepumpe Fig. 3 Experimenteller Aufbau∙Anfangstemperatur in beiden Gefäßen notie-ren.∙Spannungsversorgung ausschalten und Digi-talmultimeter als Amperemeter (Messbereich bis 10 A) anschließen.∙Spannungsversorgung einschalten und eine konstante Spannung zwischen 6 und 8 V ein-stellen.∙Stoppuhr starten.∙Alle 30 s die Temperaturen T c und T h in beiden Reservoiren, sowie die Stromstärke I notieren.Fig. 4 Zeitlicher Verlauf der Temperaturen in beiden Re-servoiren bei symmetrischem Betrieb Mögliche Auswertungen:Bestimmung der Wärmeleistung, der Kälteleistung und der elektrischen Leistung.Bestimmung der Leistungszahlen (Coefficients of Performance)Abhängigkeit des Stromes von der Temperaturdif-ferenz bei konstanter Versorgungsspannung. Bestimmung des Ohm’sch en Widerstandes und des Seebeck-Koeffizienten.Auswertung des Temperaturverlaufs als Funktion der Zeit.Berechnung der Anteile des Peltier-Effekt, der Joule‘schen Verluste und des Wärmerückflusses an den Temperaturverläufen.5.2 Messung des Temperaturverlaufs und der Thermospannung nach Ausschalten der Wärme-pumpeFig. 5 Experimenteller Aufbau∙Multimeter als Amperemeter entfernen, so dass Stromfluss durch das Peltier-Element unterbrochen wird, und als Voltmeter zur Mes-sung der Thermospannung einsetzen.∙ Rührer weiter betreiben und dazu die Span-nungsversorgung eingeschaltet lassen.∙Alle 30 s die Temperaturen T c und T h in beiden Reservoiren, sowie die Thermospannung U notieren.Fig. 6 Zeitlicher Verlauf der Temperaturen in beiden Re-servoiren nach Ausschalten der WärmepumpeMögliche Auswertungen:Darstellung der Thermospannung als Funktion der Temperaturdifferenz.Bestimmung des Seebeck-Koeffizienten.Darstellung des Mittelwertes aus T c und T h als Funktion der Zeit und Bestimmung des Wärme-übergangskoeffizienten α.Darstellung der Temperaturdifferenz als Funktion der Zeit und Bestimmung des Wärmeleitungskoef-fizienten κ.Hinweis: Für die Bestimmung des Wärmeleitungs-koeffizienten und des Wärmeübergangskoeffi-zienten ist unerlässlich, die Messungen möglichst solange durchzuführen, bis die Umgebungstem-peratur nahezu erreicht ist.5.3 Asymmetrischer BetriebIm asymmetrischen Betrieb wird das Reservoir auf der warmen Seite mit Eiswasser gefüllt, um des-sen Temperatur konstant zu halten. Das Wasser im kalten Reservoir wird von einer Anfangstempe-ratur ausgehend abgekühlt.T c , T ht / stung und elektrischer EnergieTab. 1: MessbeispielHeizleistung:h h d J 312256K930434W d K 120s T ,,P C ,t -=⋅=⋅=Kälteleistung: c c d J 230256K930202W d K 120s T ,,P C ,t -=⋅=⋅=-Elektrische Leistung:el 76280632A V 251W 2,,P U I ,,+=⋅=⋅=Leistungszahlen:h h el 434W COP 173252WP ,,P ,==⋅= c c el 202W COP 080252WP ,,P ,-==⋅=- h c COP COP 093,+=Hinweis: Die Leistungszahlen hängen sowohl vom Strom I wie auch von der Temperaturdifferenz ΔT ab.6.2 Thermospannung als Funktion der Tem-peraturdifferenzFig. 7 In der Abklingphase gemessene Thermospan-nung als Funktion der TemperaturdifferenzDie Thermospannung U th zwischen den beidenKontakten des Peltier-Elements hängt linear vonder Temperaturdifferenz ab. Sie kann gemessen werden, wenn kein Strom I fließt:()th h c U S T T S T =⋅-=⋅∆S : Seebeck-Koeffizient des Peltier-Elements6.3 Betriebsspannung als Funktion der Tem-peraturdifferenzFig. 8 In der Pumpphase bei konstanten Betriebsstromgemessene Betriebsspannung als Funktion der Tem-peraturdifferenzZur Erzeugung des Stromes I muss am Peltier-Element eine Spannung0U R I S T =⋅+⋅∆R : Ohm’scher Widerstand des Peltier -Elementsanliegen bzw. die elektrische Leistung20el P U I R I S T I =⋅=⋅+⋅∆⋅aufgebracht werden. Es ist daher wesentlich, ob die Stromversorgung im …Konstanter-Strom-Be-trieb “ oder im …Konstante-Spannung-Betrieb “ er-folgt.6.4 Beschreibung der Temperaturverläufewährend der Pump- und der Abklingphase Fließt ein elektrischer Strom I durch das Peltier-Element, so nimmt dessen kalte Seite Wärme Q c aus dem angekoppelten Reservoir auf und gibt dessen warme Seite Wärme Q h an das angekop-pelte Reservoir ab.Für die zugehörigen Leistungen gilt()2h h h h c d 1d 2Q P S I T R I T T t ==⋅⋅+⋅⋅-κ⋅-, ()2c c c h c d 1d 2Q P S I T R I T T t ==-⋅⋅+⋅⋅+κ⋅-S : Seebeck-Koeffizient,R : Ohm’sch er Widerstand, κ: WärmeleitkoeffizientU th / V∆T / KU / V∆T / K3B Scientific GmbH ▪ Rudorffweg 8 ▪ 21031 Hamburg ▪ Deutschland ▪ Dabei beschreibt der jeweils erste Term den Pel-tier-Effekt, der zweite Term die Ohm ‘schen Ver-luste, die als Joule ‘sche Wärme gleichmäßig an beide Reservoire abgegeben werden, und der dritte Term die Wärme“rück“leitung durch das Pel-tier-Element hindurch.In der Praxis muss auch die Wärmeabgabe an die Umgebung bzw. die Wärmeaufnahme aus der Umgebung berücksichtigt werden. In guter Nähe-rung gilt()0h 0h h 0d d Q P T T t →→==α⋅-,()00c c c 0d d Q P T T t→→==α⋅-T 0: Umgebungstemperatur, α: WärmeübergangszahlDie Abgabe und Aufnahme von Wärme macht sich als Temperaturänderung in den angekoppel-ten Reservoiren bemerkbar. Insgesamt gelten die Differentialgleichungen()()h2h h c h 0d d 12T C tS I T R I T T T T ⋅=⋅⋅+⋅⋅-κ⋅--α⋅-()()c2c h c c 0d d 12T C tS I T R I T T T T ⋅=-⋅⋅+⋅⋅+κ⋅--α⋅-Anfangsphase:Startet das System in beiden Reservoiren bei der Umgebungstemperatur, spielen Wärmeleitung und Wärmeübergang in der Anfangsphase noch keine Rolle. Daher gilt für die Anfangsphase2h h d 1d 2T C S I T R I t ⋅=⋅⋅+⋅⋅ 2c c d 1d 2T C S I T R I t ⋅=-⋅⋅+⋅⋅Bei einer Umpolung des Stromes vertauschen sich die Rollen der Reservoire. Die Temperatur des rechten Reservoirs nimmt ab, die des linken Reservoirs nimmt zu.Fig. 9 Gemessener und berechneter Temperaturver-lauf in der Pumpphase - - - - -: Einfluss des Peltierefekts ‒ ‒ ‒ ‒: Einfluss von Peltier-Effekt & Joule’scher Wärme‒ . ‒ . ‒: Berücksichtigung der Wärmeleitung ‒‒‒‒‒‒‒: Berücksichtigung der Wärmeleitung und des Wärmeübergangs an die UmgebungAbklingphase:Wird der Stromfluss unterbrochen und dadurch die Pumpleistung des Peltier-Elements abge-schaltet, relaxieren die Temperaturen in den bei-den Reservoiren gegen die Umgebungstempera-tur.Mathematisch gilt()()hh c h 0d d T C T T T T t⋅=-κ⋅--α⋅- ()()ch c c 0d d T C T T T T t⋅=+κ⋅--α⋅- Oder umgeformt ()d 2d TC T t∆⋅=-⋅κ+α⋅∆ mit h c T T T ∆=- ()mm 0d d T C T T t⋅=-α⋅- mit hc m 2T T T += Zur Bestimmung der Koeffizienten κ und α ist da-her sinnvoll, die Relaxation der Temperaturdiffe-renz ΔT und des Mittelwertes T m zu betrachten.T c , T ht / s。
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)UWGAusfertigungsdatum: 03.07.2004Vollzitat:"Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vom 3. Juli 2004 (BGBl. I S. 1414), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2413) geändert worden ist" Stand:Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 29.7.2009 I 2413Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 97/55/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Okober 1997 zur Änderung der Richtlinie 84/450/EWG überirreführende Werbung zwecks Einbeziehung der vergleichenden Werbung (ABl. EG Nr. L 290 S. 18) sowie Artikel 13 der Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutzder Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (ABl. EG Nr. L 201 S. 37).Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments unddes Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet derNormen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. EG Nr. L 204 S. 37), geändert durch die Richtlinie98/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. L 217 S. 18), sind beachtet worden.FußnoteTextnachweis ab: 8.7.2004 Amtlicher Hinweis des Normgebers auf EG-Recht:Umsetzung derEGRL 55/97 (CELEX Nr: 397L0055)Beachtung derEGRL 34/98 (CELEX Nr: 398L0034)Umsetzung derEGRL 29/2005 (CELEX Nr: 305L0029) vgl. G v. 22.12.2008 I 2949Kapitel 1Allgemeine Bestimmungen§ 1 Zweck des GesetzesDieses Gesetz dient dem Schutz der Mitbewerber, der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der sonstigen Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen. Esschützt zugleich das Interesse der Allgemeinheit an einem unverfälschten Wettbewerb.§ 2 Definitionen(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet1. …geschäftliche Handlung“ jedes Verhalten einer Person zugunsten des eigenen odereines fremden Unternehmens vor, bei oder nach einem Geschäftsabschluss, das mit der Förderung des Absatzes oder des Bezugs von Waren oder Dienstleistungen oder mit dem Abschluss oder der Durchführung eines Vertrags über Waren oder Dienstleistungen objektiv zusammenhängt; als Waren gelten auch Grundstücke, als Dienstleistungen auch Rechte und Verpflichtungen;2. "Marktteilnehmer" neben Mitbewerbern und Verbrauchern alle Personen, die alsAnbieter oder Nachfrager von Waren oder Dienstleistungen tätig sind;3. "Mitbewerber" jeder Unternehmer, der mit einem oder mehreren Unternehmern alsAnbieter oder Nachfrager von Waren oder Dienstleistungen in einem konkretenWettbewerbsverhältnis steht;4. "Nachricht" jede Information, die zwischen einer endlichen Zahl von Beteiligtenüber einen öffentlich zugänglichen elektronischen Kommunikationsdienst ausgetauscht oder weitergeleitet wird; dies schließt nicht Informationen ein, die als Teil eines Rundfunkdienstes über ein elektronisches Kommunikationsnetz an die Öffentlichkeit weitergeleitet werden, soweit die Informationen nicht mit dem identifizierbaren Teilnehmer oder Nutzer, der sie erhält, in Verbindung gebracht werden können;5. …Verhaltenskodex“ Vereinbarungen oder Vorschriften über das Verhalten vonUnternehmern, zu welchem diese sich in Bezug auf Wirtschaftszweige oder einzelne geschäftliche Handlungen verpflichtet haben, ohne dass sich solche Verpflichtungen aus Gesetzes- oder Verwaltungsvorschriften ergeben;6. …Unternehmer“ jede natürliche oder juristische Person, die geschäftliche Handlungenim Rahmen ihrer gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit vornimmt, und jede Person, die im Namen oder Auftrag einer solchen Person handelt;7. …fachliche Sorgfalt“ der Standard an Fachkenntnissen und Sorgfalt, vondem billigerweise angenommen werden kann, dass ein Unternehmer ihn inseinem Tätigkeitsbereich gegenüber Verbrauchern nach Treu und Glauben unterBerücksichtigung der Marktgepflogenheiten einhält.(2) Für den Verbraucherbegriff gilt § 13 des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.§ 3 Verbot unlauterer geschäftlicher Handlungen(1) Unlautere geschäftliche Handlungen sind unzulässig, wenn sie geeignet sind, die Interessen von Mitbewerbern, Verbrauchern oder sonstigen Marktteilnehmern spürbar zu beeinträchtigen.(2) Geschäftliche Handlungen gegenüber Verbrauchern sind jedenfalls dann unzulässig, wenn sie nicht der für den Unternehmer geltenden fachlichen Sorgfalt entsprechen und dazu geeignet sind, die Fähigkeit des Verbrauchers, sich auf Grund von Informationenzu entscheiden, spürbar zu beeinträchtigen und ihn damit zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Dabei istauf den durchschnittlichen Verbraucher oder, wenn sich die geschäftliche Handlung an eine bestimmte Gruppe von Verbrauchern wendet, auf ein durchschnittliches Mitglied dieser Gruppe abzustellen. Auf die Sicht eines durchschnittlichen Mitglieds einerauf Grund von geistigen oder körperlichen Gebrechen, Alter oder Leichtgläubigkeit besonders schutzbedürftigen und eindeutig identifizierbaren Gruppe von Verbrauchernist abzustellen, wenn für den Unternehmer vorhersehbar ist, dass seine geschäftliche Handlung nur diese Gruppe betrifft.(3) Die im Anhang dieses Gesetzes aufgeführten geschäftlichen Handlungen gegenüber Verbrauchern sind stets unzulässig.§ 4 Beispiele unlauterer geschäftlicher HandlungenUnlauter handelt insbesondere, wer1. geschäftliche Handlungen vornimmt, die geeignet sind, die Entscheidungsfreiheitder Verbraucher oder sonstiger Marktteilnehmer durch Ausübung von Druck, inmenschenverachtender Weise oder durch sonstigen unangemessenen unsachlichenEinfluss zu beeinträchtigen;2. geschäftliche Handlungen vornimmt, die geeignet sind, geistige oder körperlicheGebrechen, das Alter, die geschäftliche Unerfahrenheit, die Leichtgläubigkeit, die Angst oder die Zwangslage von Verbrauchern auszunutzen;3. den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen verschleiert;4. bei Verkaufsförderungsmaßnahmen wie Preisnachlässen, Zugaben oder Geschenken dieBedingungen für ihre Inanspruchnahme nicht klar und eindeutig angibt;5. bei Preisausschreiben oder Gewinnspielen mit Werbecharakter dieTeilnahmebedingungen nicht klar und eindeutig angibt;6. die Teilnahme von Verbrauchern an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel von demErwerb einer Ware oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig macht, es sei denn, das Preisausschreiben oder Gewinnspiel ist naturgemäß mit der Ware oder der Dienstleistung verbunden;7. die Kennzeichen, Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder persönlichen odergeschäftlichen Verhältnisse eines Mitbewerbers herabsetzt oder verunglimpft;8. über die Waren, Dienstleistungen oder das Unternehmen eines Mitbewerbers oder überden Unternehmer oder ein Mitglied der Unternehmensleitung Tatsachen behauptetoder verbreitet, die geeignet sind, den Betrieb des Unternehmens oder den Kredit des Unternehmers zu schädigen, sofern die Tatsachen nicht erweislich wahr sind;handelt es sich um vertrauliche Mitteilungen und hat der Mitteilende oder derEmpfänger der Mitteilung an ihr ein berechtigtes Interesse, so ist die Handlung nur dann unlauter, wenn die Tatsachen der Wahrheit zuwider behauptet oderverbreitet wurden;9. Waren oder Dienstleistungen anbietet, die eine Nachahmung der Waren oderDienstleistungen eines Mitbewerbers sind, wenn era) eine vermeidbare Täuschung der Abnehmer über die betriebliche Herkunftherbeiführt,b) die Wertschätzung der nachgeahmten Ware oder Dienstleistung unangemessenausnutzt oder beeinträchtigt oderc) die für die Nachahmung erforderlichen Kenntnisse oder Unterlagen unredlicherlangt hat;10. Mitbewerber gezielt behindert;11. einer gesetzlichen Vorschrift zuwiderhandelt, die auch dazu bestimmt ist, imInteresse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.§ 5 Irreführende geschäftliche Handlungen(1) Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt. Einegeschäftliche Handlung ist irreführend, wenn sie unwahre Angaben enthält oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über folgende Umstände enthält:1. die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung wie Verfügbarkeit,Art, Ausführung, Vorteile, Risiken, Zusammensetzung, Zubehör, Verfahren oderZeitpunkt der Herstellung, Lieferung oder Erbringung, Zwecktauglichkeit,Verwendungsmöglichkeit, Menge, Beschaffenheit, Kundendienst undBeschwerdeverfahren, geographische oder betriebliche Herkunft, von der Verwendung zu erwartende Ergebnisse oder die Ergebnisse oder wesentlichen Bestandteile von Tests der Waren oder Dienstleistungen;2. den Anlass des Verkaufs wie das Vorhandensein eines besonderen Preisvorteils, denPreis oder die Art und Weise, in der er berechnet wird, oder die Bedingungen, unter denen die Ware geliefert oder die Dienstleistung erbracht wird;3. die Person, Eigenschaften oder Rechte des Unternehmers wie Identität, Vermögeneinschließlich der Rechte des geistigen Eigentums, den Umfang von Verpflichtungen, Befähigung, Status, Zulassung, Mitgliedschaften oder Beziehungen, Auszeichnungen oder Ehrungen, Beweggründe für die geschäftliche Handlung oder die Art desVertriebs;4. Aussagen oder Symbole, die im Zusammenhang mit direktem oder indirektem Sponsoringstehen oder sich auf eine Zulassung des Unternehmers oder der Waren oderDienstleistungen beziehen;5. die Notwendigkeit einer Leistung, eines Ersatzteils, eines Austauschs oder einerReparatur;6. die Einhaltung eines Verhaltenskodexes, auf den sich der Unternehmer verbindlichverpflichtet hat, wenn er auf diese Bindung hinweist, oder7. Rechte des Verbrauchers, insbesondere solche auf Grund von Garantieversprechen oderGewährleistungsrechte bei Leistungsstörungen.(2) Eine geschäftliche Handlung ist auch irreführend, wenn sie im Zusammenhang mit der Vermarktung von Waren oder Dienstleistungen einschließlich vergleichender Werbung eine Verwechslungsgefahr mit einer anderen Ware oder Dienstleistung oder mit der Marke oder einem anderen Kennzeichen eines Mitbewerbers hervorruft.(3) Angaben im Sinne von Absatz 1 Satz 2 sind auch Angaben im Rahmen vergleichender Werbung sowie bildliche Darstellungen und sonstige Veranstaltungen, die darauf zielen und geeignet sind, solche Angaben zu ersetzen.(4) Es wird vermutet, dass es irreführend ist, mit der Herabsetzung eines Preises zu werben, sofern der Preis nur für eine unangemessen kurze Zeit gefordert worden ist.Ist streitig, ob und in welchem Zeitraum der Preis gefordert worden ist, so trifft die Beweislast denjenigen, der mit der Preisherabsetzung geworben hat.(5) (weggefallen)§ 5a Irreführung durch Unterlassen(1) Bei der Beurteilung, ob das Verschweigen einer Tatsache irreführend ist,sind insbesondere deren Bedeutung für die geschäftliche Entscheidung nach der Verkehrsauffassung sowie die Eignung des Verschweigens zur Beeinflussung der Entscheidung zu berücksichtigen.(2) Unlauter handelt, wer die Entscheidungsfähigkeit von Verbrauchern im Sinne des §3 Abs. 2 dadurch beeinflusst, dass er eine Information vorenthält, die im konkretenFall unter Berücksichtigung aller Umstände einschließlich der Beschränkungen des Kommunikationsmittels wesentlich ist.(3) Werden Waren oder Dienstleistungen unter Hinweis auf deren Merkmale und Preisin einer dem verwendeten Kommunikationsmittel angemessenen Weise so angeboten, dassein durchschnittlicher Verbraucher das Geschäft abschließen kann, gelten folgende Informationen als wesentlich im Sinne des Absatzes 2, sofern sie sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergeben:1. alle wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung in dem dieser und demverwendeten Kommunikationsmittel angemessenen Umfang;2. die Identität und Anschrift des Unternehmers, gegebenenfalls die Identität undAnschrift des Unternehmers, für den er handelt;3. der Endpreis oder in Fällen, in denen ein solcher Preis auf Grund derBeschaffenheit der Ware oder Dienstleistung nicht im Voraus berechnet werden kann, die Art der Preisberechnung sowie gegebenenfalls alle zusätzlichen Fracht-, Liefer-und Zustellkosten oder in Fällen, in denen diese Kosten nicht im Voraus berechnet werden können, die Tatsache, dass solche zusätzlichen Kosten anfallen können;4. Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen sowie Verfahren zum Umgang mitBeschwerden, soweit sie von Erfordernissen der fachlichen Sorgfalt abweichen, und 5. das Bestehen eines Rechts zum Rücktritt oder Widerruf.(4) Als wesentlich im Sinne des Absatzes 2 gelten auch Informationen, diedem Verbraucher auf Grund gemeinschaftsrechtlicher Verordnungen oder nach Rechtsvorschriften zur Umsetzung gemeinschaftsrechtlicher Richtlinien für kommerzielle Kommunikation einschließlich Werbung und Marketing nicht vorenthalten werden dürfen.§ 6 Vergleichende Werbung(1) Vergleichende Werbung ist jede Werbung, die unmittelbar oder mittelbar einen Mitbewerber oder die von einem Mitbewerber angebotenen Waren oder Dienstleistungen erkennbar macht.(2) Unlauter handelt, wer vergleichend wirbt, wenn der Vergleich1. sich nicht auf Waren oder Dienstleistungen für den gleichen Bedarf oder dieselbeZweckbestimmung bezieht,2. nicht objektiv auf eine oder mehrere wesentliche, relevante, nachprüfbare undtypische Eigenschaften oder den Preis dieser Waren oder Dienstleistungen bezogen ist,3. im geschäftlichen Verkehr zu einer Gefahr von Verwechslungen zwischen demWerbenden und einem Mitbewerber oder zwischen den von diesen angebotenen Waren oder Dienstleistungen oder den von ihnen verwendeten Kennzeichen führt,4. den Ruf des von einem Mitbewerber verwendeten Kennzeichens in unlauterer Weiseausnutzt oder beeinträchtigt,5. die Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder persönlichen oder geschäftlichenVerhältnisse eines Mitbewerbers herabsetzt oder verunglimpft oder6. eine Ware oder Dienstleistung als Imitation oder Nachahmung einer unter einemgeschützten Kennzeichen vertriebenen Ware oder Dienstleistung darstellt.(3) (weggefallen)§ 7 Unzumutbare Belästigungen(1) Eine geschäftliche Handlung, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt wird, ist unzulässig. Dies gilt insbesondere für Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Marktteilnehmer diese Werbung nicht wünscht.(2) Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen1. bei Werbung unter Verwendung eines in den Nummern 2 und 3 nicht aufgeführten, fürden Fernabsatz geeigneten Mittels der kommerziellen Kommunikation, durch die ein Verbraucher hartnäckig angesprochen wird, obwohl er dies erkennbar nicht wünscht; 2. bei Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher ohne dessenvorherige ausdrückliche Einwilligung oder gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer ohne dessen zumindest mutmaßliche Einwilligung,3. bei Werbung unter Verwendung einer automatischen Anrufmaschine, eines Faxgerätesoder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt, oder4. bei Werbung mit einer Nachricht, bei der die Identität des Absenders, in dessenAuftrag die Nachricht übermittelt wird, verschleiert oder verheimlicht wird oder bei der keine gültige Adresse vorhanden ist, an die der Empfänger eine Aufforderung zur Einstellung solcher Nachrichten richten kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.(3) Abweichend von Absatz 2 Nr. 3 ist eine unzumutbare Belästigung bei einer Werbung unter Verwendung elektronischer Post nicht anzunehmen, wenn1. ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung vondem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat,2. der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oderDienstleistungen verwendet,3. der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat und4. der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlichdarauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Kapitel 2Rechtsfolgen§ 8 Beseitigung und Unterlassung(1) Wer eine nach § 3 oder § 7 unzulässige geschäftliche Handlung vornimmt, kann auf Beseitigung und bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch auf Unterlassung besteht bereits dann, wenn eine derartige Zuwiderhandlung gegen § 3 oder § 7 droht.(2) Werden die Zuwiderhandlungen in einem Unternehmen von einem Mitarbeiter oder Beauftragten begangen, so sind der Unterlassungsanspruch und der Beseitigungsanspruch auch gegen den Inhaber des Unternehmens begründet.(3) Die Ansprüche aus Absatz 1 stehen zu:1. jedem Mitbewerber;2. rechtsfähigen Verbänden zur Förderung gewerblicher oder selbständiger beruflicherInteressen, soweit ihnen eine erhebliche Zahl von Unternehmern angehört, dieWaren oder Dienstleistungen gleicher oder verwandter Art auf demselben Marktvertreiben, soweit sie insbesondere nach ihrer personellen, sachlichen undfinanziellen Ausstattung imstande sind, ihre satzungsmäßigen Aufgaben derVerfolgung gewerblicher oder selbständiger beruflicher Interessen tatsächlichwahrzunehmen und soweit die Zuwiderhandlung die Interessen ihrer Mitgliederberührt;3. qualifizierten Einrichtungen, die nachweisen, dass sie in die Liste qualifizierterEinrichtungen nach § 4 des Unterlassungsklagengesetzes oder in dem Verzeichnis der Kommission der Europäischen Gemeinschaften nach Artikel 4 der Richtlinie 98/27/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 1998 über Unterlassungsklagen zum Schutz der Verbraucherinteressen (ABl. EG Nr. L 166 S. 51) eingetragen sind;4. den Industrie- und Handelskammern oder den Handwerkskammern.(4) Die Geltendmachung der in Absatz 1 bezeichneten Ansprüche ist unzulässig, wenn sie unter Berücksichtigung der gesamten Umstände missbräuchlich ist, insbesondere wennsie vorwiegend dazu dient, gegen den Zuwiderhandelnden einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen oder Kosten der Rechtsverfolgung entstehen zu lassen.(5) § 13 des Unterlassungsklagengesetzes ist entsprechend anzuwenden; in § 13 Abs. 1 und 3 Satz 2 des Unterlassungsklagengesetzes treten an die Stelle des Anspruchs gemäß§ 1 oder § 2 des Unterlassungsklagengesetzes die Unterlassungsansprüche nach dieser Vorschrift. Im Übrigen findet das Unterlassungsklagengesetz keine Anwendung, es sei denn, es liegt ein Fall des § 4a des Unterlassungsklagengesetzes vor.§ 9 SchadensersatzWer vorsätzlich oder fahrlässig eine nach § 3 oder § 7 unzulässige geschäftliche Handlung vornimmt, ist den Mitbewerbern zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Gegen verantwortliche Personen von periodischen Druckschriften kann der Anspruch auf Schadensersatz nur bei einer vorsätzlichen Zuwiderhandlung geltend gemacht werden.§ 10 Gewinnabschöpfung(1) Wer vorsätzlich eine nach § 3 oder § 7 unzulässige geschäftliche Handlung vornimmt und hierdurch zu Lasten einer Vielzahl von Abnehmern einen Gewinn erzielt, kann vonden gemäß § 8 Abs. 3 Nr. 2 bis 4 zur Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs Berechtigten auf Herausgabe dieses Gewinns an den Bundeshaushalt in Anspruch genommen werden.(2) Auf den Gewinn sind die Leistungen anzurechnen, die der Schuldner auf Grund der Zuwiderhandlung an Dritte oder an den Staat erbracht hat. Soweit der Schuldner solche Leistungen erst nach Erfüllung des Anspruchs nach Absatz 1 erbracht hat, erstattetdie zuständige Stelle des Bundes dem Schuldner den abgeführten Gewinn in Höhe der nachgewiesenen Zahlungen zurück.(3) Beanspruchen mehrere Gläubiger den Gewinn, so gelten die §§ 428 bis 430 desBürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.(4) Die Gläubiger haben der zuständigen Stelle des Bundes über die Geltendmachungvon Ansprüchen nach Absatz 1 Auskunft zu erteilen. Sie können von der zuständigenStelle des Bundes Erstattung der für die Geltendmachung des Anspruchs erforderlichen Aufwendungen verlangen, soweit sie vom Schuldner keinen Ausgleich erlangen können.Der Erstattungsanspruch ist auf die Höhe des an den Bundeshaushalt abgeführten Gewinns beschränkt.(5) Zuständige Stelle im Sinn der Absätze 2 und 4 ist das Bundesamt für Justiz.§ 11 Verjährung(1) Die Ansprüche aus den §§ 8, 9 und 12 Abs. 1 Satz 2 verjähren in sechs Monaten.(2) Die Verjährungsfrist beginnt, wenn1. der Anspruch entstanden ist und2. der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person desSchuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.(3) Schadensersatzansprüche verjähren ohne Rücksicht auf die Kenntnis oder grobfahrlässige Unkenntnis in zehn Jahren von ihrer Entstehung, spätestens in 30 Jahren von der den Schaden auslösenden Handlung an.(4) Andere Ansprüche verjähren ohne Rücksicht auf die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis in drei Jahren von der Entstehung an.Kapitel 3Verfahrensvorschriften§ 12 Anspruchsdurchsetzung, Veröffentlichungsbefugnis, Streitwertminderung (1) Die zur Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs Berechtigten sollen den Schuldner vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens abmahnen und ihmGelegenheit geben, den Streit durch Abgabe einer mit einer angemessenen Vertragsstrafe bewehrten Unterlassungsverpflichtung beizulegen. Soweit die Abmahnung berechtigt ist, kann der Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangt werden.(2) Zur Sicherung der in diesem Gesetz bezeichneten Ansprüche auf Unterlassung können einstweilige Verfügungen auch ohne die Darlegung und Glaubhaftmachung der in den §§ 935 und 940 der Zivilprozessordnung bezeichneten Voraussetzungen erlassen werden.(3) Ist auf Grund dieses Gesetzes Klage auf Unterlassung erhoben worden, so kanndas Gericht der obsiegenden Partei die Befugnis zusprechen, das Urteil auf Kostender unterliegenden Partei öffentlich bekannt zu machen, wenn sie ein berechtigtes Interesse dartut. Art und Umfang der Bekanntmachung werden im Urteil bestimmt. Die Befugnis erlischt, wenn von ihr nicht innerhalb von drei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft Gebrauch gemacht worden ist. Der Ausspruch nach Satz 1 ist nicht vorläufig vollstreckbar.(4) Bei der Bemessung des Streitwerts für Ansprüche nach § 8 Abs. 1 ist es wertmindernd zu berücksichtigen, wenn die Sache nach Art und Umfang einfach gelagert ist oder wenn die Belastung einer der Parteien mit den Prozesskosten nach dem vollen Streitwert angesichts ihrer Vermögens- und Einkommensverhältnisse nicht tragbar erscheint.§ 13 Sachliche Zuständigkeit(1) Für alle bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, mit denen ein Anspruch auf Grund dieses Gesetzes geltend gemacht wird, sind die Landgerichte ausschließlich zuständig. Es gilt § 95 Abs. 1 Nr. 5 des Gerichtsverfassungsgesetzes.(2) Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung für die Bezirke mehrerer Landgerichte eines von ihnen als Gericht für Wettbewerbsstreitsachen zubestimmen, wenn dies der Rechtspflege in Wettbewerbsstreitsachen, insbesondere der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung, dienlich ist. Die Landesregierungenkönnen die Ermächtigung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen.§ 14 Örtliche Zuständigkeit(1) Für Klagen auf Grund dieses Gesetzes ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirkder Beklagte seine gewerbliche oder selbständige berufliche Niederlassung oder in Ermangelung einer solchen seinen Wohnsitz hat. Hat der Beklagte auch keinen Wohnsitz, so ist sein inländischer Aufenthaltsort maßgeblich.(2) Für Klagen auf Grund dieses Gesetzes ist außerdem nur das Gericht zuständig, in dessen Bezirk die Handlung begangen ist. Satz 1 gilt für Klagen, die von den nach § 8 Abs. 3 Nr. 2 bis 4 zur Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs Berechtigten erhoben werden, nur dann, wenn der Beklagte im Inland weder eine gewerbliche oder selbständige berufliche Niederlassung noch einen Wohnsitz hat.§ 15 Einigungsstellen(1) Die Landesregierungen errichten bei Industrie- und Handelskammern Einigungsstellen zur Beilegung von bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, in denen ein Anspruch auf Grund dieses Gesetzes geltend gemacht wird (Einigungsstellen).(2) Die Einigungsstellen sind mit einer vorsitzenden Person, die die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz hat, und beisitzenden Personen zu besetzen. Als beisitzende Personen werden im Falle einer Anrufung durch eine nach § 8 Abs.3 Nr. 3 zur Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs berechtigte qualifizierte Einrichtung Unternehmer und Verbraucher in gleicher Anzahl tätig, sonst mindestenszwei sachverständige Unternehmer. Die vorsitzende Person soll auf dem Gebiet des Wettbewerbsrechts erfahren sein. Die beisitzenden Personen werden von der vorsitzenden Person für den jeweiligen Streitfall aus einer alljährlich für das Kalenderjahr aufzustellenden Liste berufen. Die Berufung soll im Einvernehmen mit den Parteien erfolgen. Für die Ausschließung und Ablehnung von Mitgliedern der Einigungsstellesind die §§ 41 bis 43 und § 44 Abs. 2 bis 4 der Zivilprozessordnung entsprechend anzuwenden. Über das Ablehnungsgesuch entscheidet das für den Sitz der Einigungsstelle zuständige Landgericht (Kammer für Handelssachen oder, falls es an einer solchen fehlt, Zivilkammer).(3) Die Einigungsstellen können bei bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, in denenein Anspruch auf Grund dieses Gesetzes geltend gemacht wird, angerufen werden, wennder Gegner zustimmt. Soweit die Wettbewerbshandlungen Verbraucher betreffen, könnendie Einigungsstellen von jeder Partei zu einer Aussprache mit dem Gegner über den Streitfall angerufen werden; einer Zustimmung des Gegners bedarf es nicht.(4) Für die Zuständigkeit der Einigungsstellen ist § 14 entsprechend anzuwenden.(5) Die der Einigungsstelle vorsitzende Person kann das persönliche Erscheinender Parteien anordnen. Gegen eine unentschuldigt ausbleibende Partei kann die Einigungsstelle ein Ordnungsgeld festsetzen. Gegen die Anordnung des persönlichen Erscheinens und gegen die Festsetzung des Ordnungsgeldes findet die sofortige Beschwerde nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung an das für den Sitz der Einigungsstelle zuständige Landgericht (Kammer für Handelssachen oder, falls es aneiner solchen fehlt, Zivilkammer) statt.(6) Die Einigungsstelle hat einen gütlichen Ausgleich anzustreben. Sie kann denParteien einen schriftlichen, mit Gründen versehenen Einigungsvorschlag machen.Der Einigungsvorschlag und seine Begründung dürfen nur mit Zustimmung der Parteienveröffentlicht werden.(7) Kommt ein Vergleich zustande, so muss er in einem besonderen Schriftstück niedergelegt und unter Angabe des Tages seines Zustandekommens von den Mitgliedern der Einigungsstelle, welche in der Verhandlung mitgewirkt haben, sowie von den Parteien unterschrieben werden. Aus einem vor der Einigungsstelle geschlossenen Vergleich。