【DE202019000576U1】装置的液体材料应用到中高粘度有机硅【专利】
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(19)*DE202019000576U120190411*
(10) DE 20 2019 000 576 U1 2019.04.11
(12)Gebrauchsmusterschrift
(21)Aktenzeichen: 20 2019 000 576.5
(22)Anmeldetag: 06.02.2019
(47)Eintragungstag: 28.02.2019
(45)Bekanntmachungstag im Patentblatt: 11.04.2019(51) Int Cl.:B05C 11/10 (2006.01)
B05C 5/02 (2006.01)
B29B 7/60 (2006.01)
F04B 19/08 (2006.01)(73)Name und Wohnsitz des Inhabers:
Tünkers-Nickel Dosiersysteme GmbH, 53842
Troisdorf, DE(74)Name und Wohnsitz des Vertreters:
Patentanwälte Isenbruck Bösl Hörschler PartG
mbB, 68163 Mannheim, DE
Die folgenden Angaben sind den vom Anmelder eingereichten Unterlagen entnommen.
(54)Bezeichnung: Vorrichtung zum Auftragen mittel- bis hochviskoser flüssiger Materialien
(57) Hauptanspruch: Vorrichtung (10) zum Auftragen mit-
tel- bis hochviskoser flüssiger Materialien umfassend eine
Pumpeinrichtung (12), einen fluidisch über einen Schlauch
(14) mit der Pumpeinrichtung (12) verbundenen Auftrags-
kopf (16) und eine Steuereinheit (50), wobei
die Pumpeinrichtung (12) eine Folgeplatte (22) mit einer
Schöpfkolbenpumpe (24) umfasst, wobei die Schöpfkolben-
pumpe (24) einen Antrieb umfasst, über den eine Bewe-
gungsgeschwindigkeit eines Förderkolbens (25) der Schöpf-
kolbenpumpe (24) regelbar ist, und
der Auftragskopf (16) ein Ventil (36) zum Freigeben des
Durchflusses des flüssigen Materials durch den Auftragskopf
(16) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pumpeinrich-
tung (12) und dem Auftragskopf (16) ein Durchflusssensor
(60) zum Messen des Durchflusses des flüssigen Materials
angeordnet ist und dass die Steuereinheit (50) eingerichtet
ist, den Messwert des Durchflusses beim Auftragen des flüs-
sigen Materials bei der Regelung der Bewegungsgeschwin-
digkeit des Förderkolbens (25) der Schopfkolbenpumpe (24)
zu berücksichtigen.DE 20 2019 000 576 U1 2019.04.11
2/12Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Auftragen mittel- bis hochviskoser flüssiger Materiali-
en, welche eine Pumpeinrichtung und einen Auftrags-
kopf umfasst, wobei die Vorrichtung eingerichtet ist,
durch die Pumpeinrichtung flüssiges Material aus ei-
nem Vorratsbehälter zu dem Auftragskopf zu fördern.
[0002] Beispielsweise im Automobilbau wird zuneh-
mend eine Mischbauweise eingesetzt, bei der ver-
schiedene Materialien miteinander kombiniert wer-
den. Zum Verbinden der verschiedenen Materialien
werden häufig Mehrkomponenten-Klebstoffe einge-
setzt. Des Weiteren werden typischerweise Dichtstof-
fe, Schmierstoffe und Füllstoffe in der Produktion ein-
gesetzt. Diese Klebstoffe, Dichtstoffe, Schmierstoffe
und Füllstoffe sind in der Regel pastöse bzw. mit-
tel- und hochviskose Materialien und weisen eine ho-
he Viskosität auf. Diese mittel- oder hochviskosen
Materialien werden dem Produktionsprozess mit För-
dereinrichtungen zugeführt, wobei die Fördereinrich-
tungen einen Auftragskopf mit einem Ventil aufwei-
sen. Über das Ventil wird der Fluss des mittel- oder
hochviskosen Materials gesteuert. Dabei ist es wün-
schenswert, den Durchfluss exakt auf einen vorgege-
benen Wert einstellen zu können.
[0003] Bekannte Dosiersysteme setzen dabei pneu-
matisch betriebene Schöpfkolbenpumpen ein, wel-
che zunächst einen servomotorisch betriebenen Kol-
bendosierer füllen, wobei der Kolbendosierer wieder-
um das Material auf ein Werkstück oder Bauteil auf-
trägt. Andere bekannte Fördereinrichtungen verwen-
den dabei Schneckenpumpen, mit denen sich die ge-
förderte Materialmenge und der Förderdruck gut ein-
stellen lassen. Nachteilig an den Schneckenpumpen
ist, dass die Schneckenpumpen durch Reibung heiß
werden und das zu pumpende Material durch die
Reibung in seiner Struktur beschädigt werden kann.
Insbesondere kann es zu einer Zerstörung der che-
mischen Struktur des Materials aufgrund der hohen
Reibungskräfte kommen. Daher wäre es wünschens-
wert, Schöpfkolbenpumpen in einer solchen Förder-
einrichtung einzusetzen. Bei Schöpfkolbenpumpen
besteht jedoch das Problem, dass die Fördermenge
und der Druck von der Position und der Geschwin-
digkeit eines Förderkolbens in der Pumpe abhängig
sind, so dass diese schwanken. Eine gleichmäßige
Materialförderung wird jedoch für einen gleichmäßi-
gen Materialauftrag benötigt. Dazu müssen durch die
Fördereinrichtung Druckschwankungen im Auftrags-
kopf ausgeglichen werden.
[0004] Aus DE 20 2017 106 256 U1 ist eine Vor-
richtung zum Fördern von pastösen Medien aus min-
destens zwei Gebinden bekannt. Die Vorrichtung um-
fasst mindestens eine Schöpfkolbenpumpe, die mit
einer Folgeplatte in Verbindung steht und mittels ei-
nes Antriebs betrieben ist. Der Antrieb ist mit einerelektronischen Wegstreckenmessung versehen. Die
elektronische Wegmessung ermöglicht eine äußerst
genaue Überwachung der Antriebszylinder, so dass