2[1]. Erste Ueberleitung

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Redemittel für die DaF-Prüfung: Prüfungsteil …Aufsatz schreiben“2. Überleitung Einleitung → Grafikbeschreibung2.1. Die Exposition / Fragestellung2.2. Das Schema …vor einer Erörterung → zuerst folgende Grafik“2.2.1. Die Konstruktion …paraphrasieren“: Der Satzteil …vor einer Erörterung...“2.2.2. Den zweiten Satzteil …paraphrasieren“2.2.3. Synonyme zur Variation & Synthese2.3. Alternativen2.3.1. Die …persönliche“ Überleitung2.3.2. Die …direkte“ Überleitung2.3.3. Die …vorwegnehmende“ Überleitung2.3.4. Die überleitende Fragestellung2. Überleitung Einleitung → GrafikbeschreibungDen Überleitungen in einer wissenschaftlichen Abhandlung kommt eine besondere Bedeutung zu, denn diese sorgen in der Regel dafür, dass ein Text wie eine Einheit wirkt. Ohne diese Überleitungen sind die Übergänge zwischen den einzelnen Textteilen, sprich: Einleitung, Hauptteil und Schluss, sehr …holprig“. Es liest sich nicht gut und manchmal kann man beim Lesen den …roten Faden“ verlieren. Die Überleitungen sollen daher die einzelnen Textteile aufeinander beziehen. Aufgrund dieser besonderen Bedeutung und Wichtigkeit werden sie daher in der Prüfung zum …schriftlichen Ausdruck“ auch besonders gewertet.Ihre Schwierigkeit ist es nun, dass in ihnen sowohl die Ausgangsfragestellung, unter der die spätere Diskussion erfolgen soll, als auch die Überleitung zur Grafikbeschreibung erfolgen muss. D.h., es müssen in nur wenigen prägnanten Sätzen sehr viele Informationen miteinander verknüpft werden.Auch dabei gilt wie für die Einleitung, dass es keine 100%-ig richtige Lösung gibt, denn wie eine Überleitung im Detail zu gestalten ist, hängt auch immer von der Zielsetzung ab, die man mit diesem Aufsatz verfolgen soll. Es kann sich dabei im Folgenden nur um Empfehlungen handeln, die helfen sollen, sich bei der Gestaltung einer eigenen Überleitung besser zu orientieren.12.1. Die Exposition / FragestellungEin sehr wichtiger Punkt in einer wissenschaftlichen Abhandlung ist, dass dem Leser bereits frühzeitig klar gemacht wird, unter welcher Fragestellung der Aufsatz geschrieben worden ist, damit er nicht im Unklaren bleiben muss, was die eigentliche Motivation ist. Diese Fragestellung sollte dabei direkt an die Einleitung des Aufsatzes anschließen (man kann sie auch zur Einleitung hinzuzählen), damit der Leser bereits vor der Grafikbeschreibung auf den späteren Diskussionsteil vorbereitet ist und bei der Beschreibung der folgenden Grafik den Faden nicht verliert. Denn nicht selten ist es so, dass die zu beschreibende Grafik mit dem Thema, welches später diskutiert werden soll, an sich nicht direkt zusammenhängt (Siehe Kursbuch, S. 70). Ohne aber zu wissen, was das eigentliche Ziel ist, kann es sein, dass ein Leser nach der Grafikbeschreibung völlig die Orientierung verliert, wenn es von der Grafikbeschreibung, in der es z.B. darum ging, in welchen Studienfächern der Anteil der Studentinnen wie hoch ist, direkt in ein inhaltlich völlig anderes Thema geht, da er sich dann natürlich die Frage stellt: …Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?“ Wenn er nun aber vor der Grafikbeschreibung bereits auf das Thema der späteren Diskussion eingestimmt ist, kann ihn sprichwörtlich nichts mehr …umhauen“.Welches nun die dem eigenen Aufsatz zugrundeliegende Problemstellung ist, über die man später reden soll, muss man sich nun nicht erst …aus den Fingern saugen“, sondern man findet sie bereits in der Vorlage, die man bearbeiten soll: Entweder wird sie in der Ein-leitung der Vorlage selbst genannt oder aber man findet sie im Anschluss an die Arbeitsanweisungen zur Grafikbeschreibung. Es ist dabei ausdrücklich erlaubt, sie sich zu Nutze zu machen, indem man sie lediglich ausreichend mit den in Kapitel 1.2. vorgestellten stilis-tischen Mitteln umformuliert und mit eigenen Worten wiedergibt.Tipp: Wenn das zu diskutierende Problem in der vorliegenden Einleitung nicht genannt wird, dann findet man es an folgenden Stellen: Typ I-Aufgaben (→ zwei unterschiedliche Meinungen):Zumeist direkt unter den Arbeitsanweisungen zur Grafik und vor den beiden Meinungen, die vorgestellt werden.Typ II-Aufgaben (→ eine einzelne Meinung):Sehr häufig am Ende der zitierten Meinung.Typ III-Aufgaben (→ Ursachen und Folgen / Problemlösung / Vor- und Nachteile):Die der …Diskussion“ zugrundeliegende Fragestellung fi ndet sich immer in der vorliegenden Einleitung. Es reichtdaher, diese umzuformulieren und mit der im folgenden Abschnitt unter 2.2. vorgestellten Konstruktion …vor einerErörterung dieser Problematik soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden“ abzusch ließen.Beispiel: (nach Kursbuch, S. 70)Anhand von Untersuchungen hat man festgestellt, dass im internationalen Vergleich in Deutschland immer noch zu wenigeFrauen in wissenschaftlichen Positionen tätig sind, obwohl es erwiesen ist, dass Forschungsgruppen aus Männern und Fraueneffektiver sind.Man ist sich dabei in der Forderung einig, dass man Frauen mehr fördern muss, damit sie vor allem ihren Berufund ihre Familie miteinander vereinbaren können, aber in der Art und Weise wie man diese Unterstützung erreichen will, istman sich nicht einig.2Bei dem blauen Text handelt es sich um eine entsprechend der in Kapitel 1.2. vorgestellten Möglichkeiten umgeschriebenen Einleitung. Der rote Text stellt hingegen die …Exposition“ dar, d.h., den Teil, in dem die dem Aufsatz zugrundeliegende Fragestellung vorgestellt wird, damit der Leser weiß, worüber im Anschluss an die Grafikbeschreibung diskutiert werden soll. Die Vorlage für diese Ausgangsstellung, die wir ebenfalls nur umformuliert haben, finden wir entsprechend dem Beispiel im Kursbuch unterhalb den Anweisungen zur Grafikbe-schreibung (siehe Kursbuch, S. 70).2.2. Die Konstruktion …vor einer Erörterung → zuerst folgende Grafik“Bevor nun einige mögliche Überleitungen vorgestellt werden, die an die Exposition anschließen können, soll an einer einzelnen Kon-struktion exemplarisch veranschaulicht werden, wie man bei der Gestaltung von Sätzen vorgehen kann, um so zu einer möglichst selbstständigen …Satzkonstruktion“ zu ermutigen, damit am Ende nicht alle Prüfka ndidaten ein und denselben Satz schreiben, weil alle Prüfteilnehmer zufälligerweise den gleichen Satz auswendig gelernt haben (das kann zu Punktabzügen führen, wenn in der Folge fünf oder mehr Studenten ein und denselben Satz geschrieben haben sollten).Ei ne von diesen beliebten Konstruktionen für eine Überleitung ist die Konstruktion: …vor einer Erörterung → zuerst folgende Grafik“, z.B.: …Vor einer Erörterung soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.“Diese Konstruktion hat dabei nicht nur den Vorteil, dass sie zwei unabhängige Aspekte, nämlich die Grafik (den 2. Teil des Aufsatzes) und die Erörterung (den 3. Teil des Aufsatzes), direkt aufeinander bezieht, sondern man kann sie darüber hinaus praktisch beliebig ausbauen und erweitern und sie mit noch mehr Informationen anfüllen, um den Bezug noch deutlicher herauszustellen. Ein weiterer wichtiger positiver Aspekt ist, dass sie eine zeitliche Reihenfolge in den Ablauf des gesamten Aufsatzes einbringt (vor → zuerst). Damit funktioniert diese Konstru ktion als eine Art …Fahrplan“, der dem Leser mitteilt, was ihn im Aufsatz erwartet (…erst A, dann B, danach C...“):der rote FadenMit dieser Konstruktion unterstreicht man also insbesondere den logischen Aufbau der Abhandlung und erlaubt darüber hinaus einen Vorgriff auf das, was man im Anschluss an die Grafikbeschreibung zu tun gedenkt: Nämlich das Diskutieren einer oder mehrerer Thesen bzw. das Abwägen unterschiedlicher Meinungen u.ä.. Damit wird direkt eine …Brücke“ über die Grafikbeschreibung hinweg bis hinein in den daran anschließenden Diskussionsteil geschaffen, noch bevor man mit der Beschreibung der Grafik eigentlich angefangen hat. Bereits mit dieser Überleitung sind damit die drei Teile – Einleitung, Grafik und Argumentation –zu einer Einheit verschmolzen.32.2.1. Die Konstruktion …paraphrasieren“: Der Satzteil …vor einer Erörterung...“Auch wenn diese Konstruktion nun an sich ausreicht und uns bereits als eine Möglichkeit für einen Überleitungssatz dienen kann, so hat man nun noch die Möglichkeit diese weiter auszubauen. Hierbei greifen wir auf ein stilistisches Element zurück, welches uns bereits beim Verfassen der Einleitung (s.o.) begegnet ist: die Erweiterung von Phrasen(das …Paraphrasieren“). D enn im Deutschen kann man mit Hilfe von zusätzlichen Adverbien, Adverbialbestimmungen, Attributen, präpositionalen Konstruktionen sowie Nebensätzen kurze Sätze nahezu beliebig erweitern.Eine solche sehr sinnvolle Ergänzung im ersten Teil unseres Überleitungssatzes wäre dabei eine genauere Eingrenzung der besagten …Erörterung“, denn die Aussage …vor einer Erörterung“ ist alleine nicht sehr ergiebig, da sich dem Leser des Aufsatzes sofort die Frage stellt: …Welche Erörterung meint denn der Verfasser?“ Eine Erweiterung könnte dabei z.B. folgendermaßen aussehen: Beispiel:Vor einer Erörterung des/dieses Problems soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.Vor einer Erörterung der/dieser Problematik soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.Das Demonstrativpronomen an dieser Stelle weist dabei auf die Exposition hin, die diesem Überleitungssatz vorausgehen muss (s.o.), da man als Leser sonst nicht erkennen kann, worauf sich …dieses“ oder …dieser“ eigentlich bezieht. Fehlt diese Exposition, dann verwirrt das den Leser und erscheinen die Sätze der Einleitung keinen logischen Zusammenhang zu haben.Beispiel (ohne Exposition):…[...] , obwohl es erwiesen ist, dass Forschungsgruppen aus Männern und Frauen effektiver sind.Vor einerErörterung dieser Problematik soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.“In diesem Fall würde sich die Aussage …dieses Problem“ darauf beziehen, dass …Forschungsgruppen aus Männern und Frauen effektiver seien“, obwohl das in Wirklichkeit gar nicht das Problem ist, welches diskutiert werden soll. Ganz im Gegenteil: Dass solche Gruppen aus Frauen und Männern …effektiver arbeiten“ ist eine sehr positive Erkenntnis und alles andere als ein …Problem“. Wir hätten dah er mit einer solchen Formulierung, in der die eigentliche Exposition fehlt, einen logischen Bruch, den es aber unbedingt zu vermeiden gilt, da dies die Benotung des Aufsatzes negativ beeinflusst.Um den ersten Satzteil noch etwas zu erweitern, bieten sich einige Attribute an, die man vor …die Erörterung“ setzen kann, wi e z.B. …ausführlich“ …genau“, …gründlich“, …konkret“ usw. (s.u.)Beispiel:Vor einer genaueren Erörterung dieser Frage...Vor einer gründlicheren Erörterung dieses Problems...Vor einer ausführlichen Besprechung der Problematik42.2.2. Die Konstruktion …paraphrasieren“: Der Satzteil …soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.“In einem vierten und letzten Schritt kann man nun hergehen und den zweiten Teil des Überleitungssatzes (…...soll folgende Gra fik beschrieben werden.“) ebenfalls um weitere Phrasen erweitern. Hier bieten sich Präposition-Nomen-Konstruktionen, wie …anhand einer Grafik“ und/oder zusätzliche Objekte, wie …relevante Faktoren“ an.Beispiel:[...] sollen zuerst anhand einer Grafik relevante Faktoren beschrieben werden.[…] sollen auf Basis folgender Grafik zuerst einige Aspekte genauer erläutert werden.2.2.3. Synonyme zur Variation & SyntheseUm nun diese Ausdrucksform zu variieren folgt eine tabellarische Auflistung einiger möglicher Synonyme für einige der Satzbestandteile, um so dem Problem vorzubeugen, dass alle Teilnehmer der Prüfung identische Überleitungen schreiben. Denn dies wirkt immer …verdächtig“ auf die Prüfer, die in solchen Fällen davon ausgehen, dass die Prüfkandidaten lediglich einige Wortkonstruktione n aus-wendig gelernt haben, ohne sie jedoch verstanden zu haben (dieser Eindruck lässt sich nicht immer ganz vermeiden, denn es kann nicht verhindert werden, dass unterschiedliche Studenten unabhängig voneinander dennoch ähnliche oder identische Ausdrucksformen ver-wenden). Um das Risiko zu minimieren, dass alle ein- und dieselbe Satzstruktur verwenden, folgen im Anschluss an die tabellarische Darstellung möglicher Synonyme noch weitere Satzstrukturen, mit deren Hilfe man eine Überleitung nach obigem Schema konstruieren kann.1. Satzteil: …Vor einer Erörterung...“*) um die Sachlichkeit und Objektivität eines Aufsatzes zu unterstreichen, sollte man nach Möglichkeit allgemeinere Ausdrucksformen benutzen, wie z.B. unbestimmte Artikel und Komparative, die eine gewisse …Vorsicht“ ausdrücken und nicht so …einengend“ wirken.52. Satzteil: …...soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.“Anmerkungen zur Tabelle:*) …soll“ bezieht sich auf die Singularformen im …Wortfeld 3“. Die Felder …Optional 3“ (gelb), …5“ sowie …6“ (blau) müssen entfallen.**) …sollen“ bezieht sich auf die Pluralformen in …Optional 5“ und …6“ (blau) . Die Felder …Optional 4“ sowie …Wortfeld 3“ können entfallen, will man die Pluralform benutzen. Wenn man diese beiden aber weglässt, dann muss auch automatisch Feld …Optional 3“ entfallen. Wenn man sich hingegen dazu entscheidet, …Optional 4“ sowie …Wortfeld 3“ zu behalten, dann muss…Optional 3“ benutzt werden.***) unbedingt auf die Flektion der Adjektive im Feld …Optional 4“ achten (ähnlich siehe auch Adjektive in Tabelle unter 1.1.2.)Es folgen nun einige Satzbeispiele zur Veranschaulichung, wie man mit Hilfe der obigen Tabellen einen entsprechenden Überleitungs-satz konstruieren kann.Beispiele:Kurze Sätze:Vor der Erörterung dieser aktuellen Entwicklung soll zuerst die untenstehende Abbildung beschrieben werden.Vor einer Diskussion dieses Phänomens sollen mit Hilfe des folgenden Diagramms zuerst wichtige Faktoren dargelegt werden.Vor der ausführlichen Analyse der Situation soll zunächst die folgende grafische Darstellung veranschaulicht werden. 6 Lange Sätze:Vor einer ausführlicheren Analyse der gegenwärtigen Problematik sollen zunächst anhand der folgenden grafischen Darstellung einige wichtige Aspekte genauer beleuchtet werden.Vor einer genauen Untersuchung der aktuellen Situation sollen als erstes auf Basis einer Abbildung einige Daten veranschau- licht werden.Vor der tiefergehenden Erörterung des vorliegenden Phänomens soll zunächst die nachstehende Grafik genauer beschrieben werden.Mit den oben angeführten Ausdrucksmitteln lassen sich also eine Vielzahl von möglichen Überleitungssätzen bilden. Das Einzige, worauf man im Einzelfall noch achten muss, ist die grammatikalische Korrektheit (insbesondere die Flektion der Adjektive), ansonsten kann man die Worte in den einzelnen Modulen miteinander kombinieren, wie man möchte.2.3. AlternativenUm die Auswahl an möglichen Formulierungen für die erste Überleitung zu erweitern, folgen nun beispielhaft noch andere Satzkonstruk-tionen, die im Prinzip der oben diskutierten Satzstruktur sehr ähnlich sind. Für die folgenden Sätze gilt daher das gleiche, wie für den vorangegangen Satz, d.h., auch die jetzt folgenden Sätze lassen sich bei Bedarf durch weitere Adverbien, Attribute usw. beliebig erweitern. Es können auch wieder Synonym e verwendet werden, um so sprachliche Variabilität einzubringen. Diese …Erweiterungen“ und …Umformulierungen“ folgen dabei exakt der Art und Weise, wie in den vorherigen Abschnitten ausführlich beschrieben.B eispiele:Anhand einer Grafik sollen wichtige Faktoren beschrieben werden, die dieses Problem besser veranschaulichen.Auf Basis der folgenden Grafik lassen sich zu diesem Problem wichtige Faktoren festhalten.Bevor dieses Problem genauer untersucht wird, sollen zuerst mit Hilfe einer Grafik relevante Aspekte betrachtet werden.Bevor eine genauere Analyse des Problems erfolgt, sollen anhand einer Grafik zuerst wichtige Faktoren erläutert werden.Einen genaueren Überblick über die Problematik bietet die folgende Grafik.Mit Hilfe der folgenden Grafik lässt sich diese Problematik genauer beleuchten.Um eine Grundlage für die Diskussion im Anschluss zu schaffen, soll zuerst die folgende Grafik genauer erklärt werden.Wichtige Informationen zu dieser Problematik liefert uns folgende grafische Darstellung.Einen genaueren Überblick über die Problematik bietet die folgende Grafik.2.3.1. Die …persönliche“ ÜberleitungAll diese Sätze sind sehr unpersönlich und neutral geschrieben, um so dem Anspruch an Objektivität gerecht zu werden, den man an diese Art eines Aufsatzes hegt. Man muss aber nicht ganz so förmlich formulieren, denn zumeist soll man in der Diskussion späterseine eigene Meinung zu einem Aspekt beschreiben und seine eigene Meinung auch begründen, d.h., es wird später nach einer 7subjektiven Darstellung gefragt. Man darf daher in den bisher vorgestellten Überleitungssätzen durchaus auch die …Ich“-Form be-nutzen.Beispiele:Anhand einer Grafik möchte ich wichtige Faktoren beschreiben, die dieses Problem besser veranschaulichen.Bevor ich eine Analyse des Problems durchführen werde, möchte ich anhand einer Grafik zuerst wichtige Faktoren erläutern.Bevor ich zu diesem Problem meine eigene Meinung ausführlicher wiedergeben werden, möchte ich auf Basis der folgenden Grafik einige relevante Aspekte anführen.Bevor ich zu diesem Thema Stellung beziehen werde, möchte ich einige Fakten mit einer Grafik veranschaulichen.Mit Hilfe der folgenden Grafik möchte ich diese Problematik zuerst genauer beleuchten.Um eine Grundlage für die spätere Diskussion zu diesem Problem zu schaffen, will ich zuerst die nachfolgende grafische Dar- stellung ein wenig ausführlicher beschreiben.Zu diesem Thema möchte ich folgende Grafik genauer erläutern.2.3.2. Die …direkte“ Überleitung“Eine andere Alternative bietet die Exposition, die der Überleitung vorangeht. Denn anstatt sie dem Überleitungssatz vollständig voranzustellen, kann man die Kernaussage bzw. -frage dieser Exposition als Relativsatz auch direkt hinter das benannte …Problem“ bzw. die …Problematik“ im Üb erleitungssatz als Thema setzen. Allerdings ist es dabei nicht immer sehr einfach, die entscheidende Kernproblematik in der Exposition zu isolieren. Eine Möglichkeit könnte in Anlehnung an das obige Beispiel folgendermaßen aussehen.Beispiel:[…] Für Frauen in Deutschland ist es häufig nicht einfach, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Man ist sich deshalbeinig, dass man Frauen mehr fördern muss, aber wie man das realisieren will, ist umstritten. Vor einer Erörterung der Frage,was man nun tun kann, um Frauen zu unterstützen, soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.Jedoch hat diese Methode auch einen Nachteil, denn es ist selbstverständlich nicht möglich, die gesamte Ausgangsfragestellung bzw. die dem Problem zugrundeliegende Situation in einem einzigen Relativsatz abzuhandeln (grammatikalisch, und damit theoretisch, wäre es durchaus möglich, aber eine solche Überleitung würde sich vor lauter Nebensätzen kaum noch vernünftig lesen, geschweige denn verstehen lassen).2.3.3. Die …vorwegnehmende“ ÜberleitungBeim Verfassen eines Aufsatzes, der den Anforderungen der DaF-Prüfung genügen soll, gibt es keine festgelegte Reihenfolge für die einzelnen Bestandteile des Hauptteils, d.h., man muss nicht zuerst die Grafik beschreiben und dann erst mit der Argumentation begin-8 nen und in dieser dann zuerst die fremden Meinungen mit eigenen Worten wiedergeben. Es ist durchaus erlaubt, die Teile des Aufsatzes in einer anderen Reihenfolge wiederzugeben, als der durch das Aufgabenblatt vorgegebenen. Denn wichtiger als irgendwelche for-malistischen Aspekte in diesem Aufsatz ist der Aspekt, dass alle Aufgaben in angemessenem Umfang berücksichtigt wurden. So ist es daher auch z.B. möglich, die Wiedergabe fremder Meinungen bereits als Bestandteil der Exposition in die Überleitung (bzw. Einlei-tung) einzubinden.Beispiel:[…] Man ist sich deshalb einig, dass man Frauen mehr fördern muss, aber wie man das realisieren will, ist umstritten. Dabeiherrschen zwei Meinungen vor: Die einen sind der Ansicht, dass der Staat die Frauen mehr unterstützen müsse,während andere die Meinung vertreten, dass dies eine Aufgabe der Unternehmen sei. Vor einer genaueren Erörterungdieser Problematik, soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.Man kann auch bereits Aussagen über die Situation im Heimatland einbinden:Beispiel:[...] Man ist sich deshalb einig, dass man Frauen mehr fördern muss, aber wie man das realisieren will, ist umstritten. Auch inChina wird dieses Problem aktuell diskutiert.Vor einer genaueren Erörterung dieser Frage soll zuerst folgende Grafikbeschrieben werden.Als letztes kann man auch die Wiedergabe fremder Meinungen und die Darstellung der Situation im eigenen Heimatland miteinander verbinden:Beispiel:[…] Man ist sich deshalb einig, dass man Frauen mehr fördern muss, aber wie man das realisieren will, ist umstritten. Dabeiherrschen zwei Meinungen vor: Die einen sind der Ansicht, dass der Staat mehr unternehmen müsse, währendandere die Meinung vertreten, dass dies eine Aufgabe der Unternehmen sei.Dabei wird aktuell auch in China diesesProblem diskutiert, wie man Frauen mehr Möglichkeiten geben kann, sich auf ihre Berufe zu konzentrieren, ohnedass sie dabei die Familie vernachlässigen. Vor einer genaueren Erörterung der Frage, was man nun tun kann, um dieFrauen zu unterstützen, soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.2.3.4. Überleitende FragestellungenEine weitere Alternative, die man hat, um von der Einleitung in die Grafikbeschreibung überzuleiten, ist die sogenannte …über leitende Fragestellung“. Hierbei wird der einleitende Text mit einem Fragesatz abgeschlossen, auf den sich dann der eigentliche Überleitungs-satz anschließend bezieht.9 Die Wirkung solcher Fragen ist es dabei den Leser dazu zu …zwingen“, weiterzulesen, wenn er d ie Antwort auf diese Frage wissen möchte, sprich: Der Leser selbst wird aktiv in diese Abhandlung eingebunden. Er erarbeitet sich den …roten Faden“ auf eine na türliche Art und Weise selbst. Dies erleichtert ihm den Zugang zum Material, welches man ihm eigentlich präsentiert, da er sich so leichter mit der Arbeit identifizieren kann, selbst wenn er die spätere Meinung des Verfassers nicht teilen sollte.Weitere wichtige Vorteile diese Methode:→ Nur geringe Gefahr, dass der Prüfer den Eindruck erhält, man habe nur einen Satz auswendig gelernt und gebe ihn wieder, ohne ihn aber verstanden zu haben, da auf umständliche Konstruktionen verzichtet wird.→ Große Variabilität, da erfahrungsgemäß jeder Prüfungsteilnehmer einen eigenen Fragestil verwendet, so dass kaum Gefahr besteht, dass sich die eigene Überleitung ähnlich wie die Überleitung von anderen Prüfungsteilnehmern liest.Für die Formulierung einer solchen überleitenden Frage, hilft auch hierbei der Kernaussage der Ausgangsfragestellung, mit deren Hilfe wir eine direkte Frage formulieren, auf die sich dann die Überleitung bezieht.Beispiel:[…] Dabei sind sich alle einig, dass etwas unternommen werden muss, um Frauen zu fördern, jedoch ist man sich nicht einigdarin, wie man dieses Ziel erreichen will. Was kann man nun tun, um es ihnen zu ermöglichen, Familie und Beruf bessermiteinander zu vereinbaren? Vor einer genaueren Erörterung dieser Frage soll zuerst folgende Grafik beschrieben werden.Tipp: Für die Gestaltung einer Überleitung von der Einleitung in die Grafikbeschreibung wird aufgrund ihrer Einfachheit, aberden sehr nützlichen …side-effects“, die Methode einer …überleitenden Fragestellung“empfohlen.10。