高级德语翻译1

  • 格式:doc
  • 大小:118.00 KB
  • 文档页数:19

1 Hochschulstudium in Deutschland

Text 1

Studium an den deutschen Hochschulen

Begriffe:

1. das akademische Jahr: Es besteht aus zwei Semestern: Wintersemester,

Sommersemester.

2. Vorlesung: die häufigste Form der Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen;

3. Arbeitsgemeinschaften und Tutorien: Gruppen unter der Leitung eines

Assistenten oder fortgeschnittenen Studenten gemeinsam den Vorlesungsstoff vertiefen;

4. Übung: eine Form der Lehrveranstaltungen je nach Studienfach verschieden, es gibt

z.B. naturwissenschaftliche Übungen, aber auch sprachliche Übungen;

5. Seminare: geteilt in Proseminar, Hauptseminar und Oberseminar; Schwerpunkt darin

sind selbständige wissenschaftliche Arbeiten;

6. Praktikum: (Ziel des Praktikums ist es, den Studenten in den Stand zu setzen,

selbständig Experimente vorzunehmen. Der Student soll aus dem Experiment

Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge erkennen lernen. Nach erfolgreichem

Abschluss erhält der Student aufgrund seines Arbeitsprotokolls einen Schein.);

7. Scheine: Ein Schein ist ein benoteter Leistungsnachweis. Man erhält in der Regel durch

das Anfertigen einer Hausarbeit, das Vortragen eines Referates, das Bestehen einer

Klausur oder einer sonstigen Prüfung erworben werden kann; 8. Prüfungen Die typischen

Hochschulabschlüsse sind das Diplom, der Magister, das Staatsexamen und die

Promotion.;

8. Prüfungen: Die typischen Hochschulabschlüsse in Deutschland sind das Bachelor, das

Diplom, der Magister/Master, das Staatsexamen und die Promotion. Bachelorstudium ist

erst seit einigen Jahren eingeführt, bildet eigentlich das Grundstudium für alle

Studienabschlüsse, den Abschluss bildet die Bachelorprüfung mit einer Batschelorarbeit

sowie schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Das Diplomstudium ist das eigentliche

Hauptstudium. Den Abschluss bildet die Diplomprüfung mit einer Diplomarbeit sowie

schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Die meisten naturwissenschaftlichen,

ingenierwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen,

die künstlerischen sowie einige gesiteswissenschaftliche Studiengänge schließen mit

einer Diplomprüfung ab. Das Magisterstudium ist ein wissenschaftsbezogenes,

berufsöffnendes Studium in mindestens zwei Fächern aus verschiedenen Fachgebieten.

Der Magisterabschluss mist vorwiegend in den sprach- und kulturwissenschaftlichen, 2 aber auch in einigen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Am Ende des

Magisterstudiums stehen eine wissenschaftliche Arbeit(Magisterarbeit) sowie schriftliche

und mündliche Rüfungen. Das neu eingeführte Masterstudium ist international, etwas

weniger als das Magisterstudium. Das Staatsexamen ist keine innere universitäre Prüfung.

Diese Abschlussprüfung wird unter Beteiligung staatlich bestellter Prüfer durchgeführt

und ist die Voraussetzung für die Zulassung zu bestimmten akademischen Berufen (Jurist,

Arzt, Apotheker, Lehrer an Gymnasien). Man unterscheidet das Ersste Staatsexamen

(theoretische Prüfung) und das Zweite Staatsexamen (praktische Prüfung).

Die Zulassung zur Promotion an einer Universität setzt in der Regel den erfolgreichen

Abschluss eines Studiengangs an einer Universität (Diplom, Magister, Staatsexamen).

Mit einer Doktorarbeit (Dissertation) soll der Doktorand den Nachweis erbringen, dass er

einen selbständigen Beitrag zur Forschung in seinem Fach zu leisten vermag. In einer

Reihe von sprach- und kulturwissenschaftlichen Fächern setzt die Promotin zwar den

Magisterabschluss nicht voraus, es ist jedoch dringend zu empfehlen, zunächst den

Magisterabschluss anzustreben.

Worterklärungen:

Siehe das Lehrbuch Seite 4

Übungen zu Worterklärungen:

Die erklärten Wörter, die im Text praktisch angewendet werden:

Ein Studienjahr ist in zwei Semester gegliedert.

Die Semesterferien sind als Studienteile fest eingeplant und dienen dem Selbststudium, der

Anfertigung von Referaten oder Hausarbeiten, zur Vorbereitung auf Prüfungen und zur

Absolvierung berufspraktischer Studienteile.

Äußeres Merkmal der Vorlesung ist, dass der Dozent über das gegebene Thema spricht,

während die Studenten zuhören, also rezeptiv mitarbeiten.

Aufgabe des Studenten ist es, anhand einer Literaturliste, die zu Beginn des Semesters zum

Thema der Vorlesung ausgegeben wird, den Wissensstoff einer Vorlesungsstunde zu Hause

oder in den Bibliotheken nachzuarbeiten und zu vertiefen bzw. sich auf die nächste

Vorlesungsstunde vorzubereiten.

Deshalb werden häufig, vor allem zu den Hauptvorlesungen, parallel Arbeitsgemeinschaften

oder Tutorien eingerichtet, in denen die Studenten in Gruppen unter der Leitung eines

Assistenten oder fortgeschrittenen Studenten Gelegenheit haben, den Vorlesungsstoff zu

vertiefen.

Diese Form der Arbeitesgemeinschaft bietet vor allem Gelegenheit zur Diskussion und zur

Klärung von Fragen.

In den Übungen werden Aufgaben, die sich aus dem Vorlesungsstoff ergeben, bearbeitet,